Pflanzen der Zukunft

Das Exzellenzcluster CEPLAS möchte durch seine Forschung dem zukünftigen Problem einer ansteigenden Weltbevölkerung und einer gleichzeitigen Verknappung der Rohstoffe entgegentreten. Wissenschaftler/innen untersuchen daher, wie sich Pflanzen an veränderte Umweltbedingungen anpassen, wie sie fast jeden Lebensraum der Erde besiedeln können und wie diese Erkenntnisse für die Landwirtschaft von Nutzen sein können. CEPLAS ist ein Gemeinschaftsprojekt der Heinrich-Heine-Universität, der Universität zu Köln, dem Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung und dem Forschungszentrum Jülich. 

Da die Forschungsbereiche des Clusters auch kontrovers diskutierte Themen wie Ernährungssicherheit, grüne Gentechnik und landwirtschaftliche Produktionsprozesse beinhalten, ist es dem Cluster ein zentrales Anliegen, seine Forschungsansätze und daraus entstandene Ergebnisse mit der Gesellschaft zu teilen. In verschiedenen Formaten, wie der monatlich erscheinenden Reihe "Planter's Punch", in der CEPLAS-Nachwuchwissenschaftler/innen Forschungsthemen allgemeinverständlich vorstellen oder der jährlichen Vortragsreihe "Vom Urweizen der Steinzeit zu den Genpflanzen der Zukunft" werden die Forschungsthemen für unterschiedliche Ziel-und Altersgruppen verständlich aufbereitet. Führungen und Ausstellungen im Botanischen Garten der HHU und mehrere Filme in der CEPLAS-Mediathek sowie tagesaktuelle Angebote in den Sozialen Medien runden das Angebot ab. 

Darüber hinaus sucht CEPLAS auch den Dialog mit der Politik. So organisiert das CEPLAS-Team Gesprächsrunden mit Vertreter/innen der Landes-und Bundespolitik, Wissenschaftler/innen fungieren als Sachverständige in Fachausschüssen und es werden speziell für Entscheidungsträger/innen erarbeitete undefinedInformationsmaterialien zusammengestellt. Initiiert durch die Universität zu Köln beteiligt sich CEPLAS auch am Kompetenzfeld "Food Security", einem Netzwerk aus Wissenschaftler/innen verschiedener Fachrichtungen (Philosophie, Geologie, Recht), Vertreter/innen aus der Industrie, NGOs und Studierenden, in dem das Thema Ernährungssicherungen in einem ganzheitlichen Ansatz bearbeitet werden soll. 

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