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Thematische Schwerpunkte

Die Aktivitäten der Bürgeruniversität sind so breit aufgestellt, wie die fünf Fakultäten der HHU, die als Volluniversität ein umfassendes Angebot in Lehre und Forschung bietet. In der Strategie zur Bürgeruniversität werden jedoch vier Schwerpunktthemen herausgearbeitet, die in besonderem Maße die Angebote der Bürgeruniversität prägen. Die Schwerpunktthemen zeichnen sich durch die Erfüllung folgender Kriterien aus:

  • Forschungsstärke/-kompetenzen an der HHU
  • Gesellschaftliche Relevanz des Themas
  • Kritische Masse an Wissenschaftler*innen, die in einem strukturell verankerten Zusammenhang kooperieren (Forschungsverbundprojekt, interdisziplinäres Zentrum etc.)
  • Interdisziplinärer Ansatz (aufgrund der Komplexität der adressierten gesellschaftlichen Herausforderungen)
  • Externe Kooperationspartner*innen
  • Engagement und Kompetenz der Wissenschaftler*innen, wissenschaftsbasierte Erkenntnisse zielgruppenspezifisch in innovativen Formaten zu vermitteln und gesellschaftliche Teilhabe für das Forschungsfeld in adäquater Form zu ermöglichen

Im Einzelnen handelt es sich um folgende Schwerpunktthemen:

Schwerpunktthemen der Bürgeruniversität

Wissenschaftler*innen gehen beim CHS (Center for Health and Society) am Universitätsklinikum der HHU der Frage nach, was ein gesundes Leben ausmacht und wie entsprechende gesellschaftliche Rahmenbedingungen gestaltet sein können.

Dabei sollen nicht nur die Bedingungen für ein gesundes Leben in unserer Gesellschaft und einer modernen gesundheitlichen Versorgungen erforscht, sondern auch Perspektiven für Verbesserungen der Gesundheitsversorgung erarbeitet werden. Hierzu arbeiten Wissenschaftler*innen zahlreicher medizinischer Fachgebiete des Universitätsklinikums interdisziplinär zusammen, kooperieren mit internen und externen Institutionen, integrieren ihre Forschung in die Lehre und forschen am Puls der internationalen Spitzenforschung.

So wird beispielsweise untersucht, wie sich die soziale Lage oder auch berufliche Belastungen auf das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen auswirken, wie Hausärzte und Patienten miteinander kommunizieren, ob Prävention Kosten spart und welche Werte und Normen medizinisches Denken und Handeln bestimmen.

Das Internet bietet große Chancen für die Demokratie. Trotz aller Gefahren des antidemokratischen Missbrauchs eröffnet es ganz neue Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten. An der HHU analysiert und entwickelt das Düsseldorfer Institut für Internet und Demokratie (DIID) die Potentiale des Internets für demokratische Innovationen in Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Auf wissenschaftlicher Grundlage werden am DIID die Chancen und Risiken der Digitalisierung für bürgerschaftliche Beteiligung an demokratischen Prozessen untersucht. Das DIID forscht dabei nicht nur zu digitalen Innovationen, sondern es erprobt und evaluiert auch gemeinsam mit Kooperationspartnern beispielsweise aus der Kommunalpolitik Partizipationsmöglichkeiten im Internet und evaluiert sie. Dabei ist der Austausch mit den betroffenen Praktikern sowie der breiteren Öffentlichkeit stets von großer Bedeutung.

Pflanzen sind die Grundlage unseres Lebens auf der Erde. Erst die Domestikation von Pflanzen ermöglichte das Bevölkerungswachstum und schließlich die Entwicklung hoch entwickelter Zivilisationen. Der durch die wachsende Weltbevölkerung steigende Bedarf an Nahrungsmitteln sowie der anthropogene Klimawandel stellen jedoch eine enorme Herausforderung für die nachhaltige Nahrungsproduktion und den Erhalt der Ökosysteme dar. Das wissenschaftliche Ziel des Exzellenzclusters CEPLAS an der HHU ist, durch die Erforschung der Grundlagen und des Zusammenspiels komplexer Pflanzenmerkmale, die einen Einfluss auf die Anpassung an begrenzte Ressourcen und den Ertrag haben, die Grundlage für die Entwicklung und Züchtung von (Nutz-)Pflanzen zu legen, die vorhersagbar auf künftige Herausforderungen reagieren („SMARTe Pflanzen“) können.

Neben exzellenter Forschung ist es den Wissenschaftler*innen bei CEPLAS ein großes Anliegen, ihre Motivation, Forschungsansätze und Ergebnisse, sowie Methoden öffentlich zu teilen. So soll zu einer evidenzbasierten Meinungsbildung und Entscheidungsfindung beigetragen werden. In den letzten Jahren wurden dafür verschiedene Kommunikationsformate für den Dialog mit der Öffentlichkeit und relevanten Stakeholdern etabliert:

Das Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE) forscht zu allen Fragen, die sich rund um das Thema Wettbewerb drehen. Wie lassen sich Monopole verhindern? Welcher Schaden entsteht durch Kartelle? Wie lässt sich Wettbewerb gestalten, bspw. beim Netzausbau? Oder welche Rolle spielt die Digitalisierung und die Datenökonomie für den Wettbewerb?

Die Forschung umfasst theoretische, empirische und experimentelle Arbeiten und zeichnet sich durch einen hohen Anwendungsbezug in der regionalen, nationalen und europäischen Wirtschaftspolitik aus. Das Institut begreift es als seine Aufgabe, Wissen in die Fachwelt und die breite Öffentlichkeit zu transferieren. Neben der akademischen Forschungsarbeit, beteiligt sich das DICE aktiv an wirtschaftspolitischen Debatten und trägt wirtschaftswissenschaftliches Wissen in die Fachwelt und die breite Öffentlichkeit.

Verantwortlichkeit: