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Antrag auf finanzielle Unterstützung

Regelmäßige Ausschreibung zum „Ad hoc-Fördertopf Bürgeruniversität"

Die Idee der Bürgeruniversität lebt vom offenen Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Aus diesem Grund fördert die Heinrich-Heine-Universität Aktivitäten, die einen solchen Austausch ermöglichen und zum öffentlichen Verständnis von Wissenschaft und Wissenschaftspraxis beitragen. Dabei kann es sich um innovative Veranstaltungsformate, Ausstellungen, Videos o.ä. handeln.

Der „Ad hoc-Fördertopf Bürgeruniversität“ bietet die Gelegenheit, für einzelne Maßnahmen des Wissenschaftsdialogs mit Bürger*innen, eine Förderung von bis zu 1.000 € in einem einfachen Verfahren zu beantragen. Er richtet sich an Wissenschaftler*innen aller Karrierestufen an der Heinrich-Heine-Universität. Auch Anträge von Studierenden sind möglich, soweit eine wissenschaftliche Begleitung durch Lehrende der Heinrich-Heine-Universität gewährleistet ist.

Die Fördermaßnahme soll zur Erprobung neuer und innovativer Formate des Wissenschaftsdialogs beitragen und somit der Stärkung des Profils der Heinrich-Heine-Universität als Bürgeruniversität dienen.

31. Juli 2019

Anträge können ganzjährig eingereicht werden, Einreichungsfristen sind jeweils der 15. Februar, der 15. Mai, der 15. August und der 15. November. Der nächste Stichtag ist der 15. Mai 2021.

  • Verbesserung des Verständnisses von Bürger*innen für Wissenschaft und Wissenschaftspraxis sowie Stärkung des Vertrauens in Wissenschaft;
  • Sensibilisierung und Begeisterung der Öffentlichkeit für aktuelle Wissenschaftsthemen;
  • Erprobung neuer Formate der Wissenschaftskommunikation;
  • Stärkung des Profils der HHU als Bürgeruniversität.
  • Förderung von Aktivitäten im Einklang mit den Zielen der Bürgeruniversität, die das öffentliche Verständnis für Wissenschaft und Wissenschaftspraxis fördern („Public understanding of science“);
  • finanzielle Unterstützung von Wissenschaftler*innen der HHU bei der Planung und Durchführung von Formaten der Wissenschaftskommunikation;
  • Förderung eines offenen Dialogs und einer wechselseitigen Kommunikation zwischen Wissenschaftler*innen und Bürger*innen.
  • Die Förderhöchstsumme beträgt 1.000 Euro pro Antrag.
  • Im Jahr steht ein Fördertopf über 12.000 Euro zur Verfügung.
  • Einreichungsfristen für Anträge sind 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November eines Jahres (pro Quartal stehen 3.000 Euro zur Verfügung).
  • Eine Förderentscheidung wird innerhalb von 3 Wochen nach Einreichungsfrist getroffen.
  • Jede*r Antragsteller*in kann nur einmal im Jahr gefördert werden.
  • Durchführung der Maßnahme durch Wissenschaftler*innen aller Karrierestufen an der HHU.
    • Anträge von Studierenden sind möglich, wenn eine wissenschaftliche Begleitung durch Lehrende an der HHU gewährleistet ist.
  • Klare Ansprache von Zielgruppen jenseits der Forschungscommunity.
  • Einsetzen von dialogorientierten Vermittlungsformaten.
  • Einsetzen innovativer Formate bzw. deren Erprobung zur Wissenschaftsvermittlung.
  • Falls die beantragten Gelder zur Finanzierung bereits etablierter Formate (z. B. Ringvorlesung, Veranstaltungsreihen etc.) genutzt werden sollen, dann muss der Antrag weitergehende Elemente (z. B. neuartige Formen der Vermittlung, neue Zielgruppe, neuer Veranstaltungsort o.ä.) vorsehen.
  • Aktivitäten können nicht im Rahmen bereits bestehender (Projekt-)Förderungen finanziert werden.
  • Die geförderte Maßnahme muss innerhalb von sechs Monaten nach Förderzusage erfolgen.
  • Wird die Maßnahme nicht durchgeführt, müssen die Gelder zurückgezahlt werden.
  • Erstattung von Bewirtungs- und Reisekosten sowie Honorarverträge richten sich nach den Bestimmungen der HHU.
  • Bei der Durchführung der beantragten Maßnahme soll an geeigneter Stelle auf die Förderung durch die Bürgeruniversität verwiesen werden.
  • Der Stabsstelle Bürgeruniversität sollen Materialien über die geförderte Maßnahme durch die Fördermittelempfängerinnen und -empfänger für eine Veröffentlichung zur Verfügung gestellt werden (z. B. Fotos und Textdokumente für Webseite, Beiträge zum Bürgeruni-Blog etc.).
  • Reine Lehrprojekte, Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit, Marketing-Maßnahmen oder Publikationen, die nicht im Rahmen einer Aktivität zur Wissenschaftsvermittlung an Laien stehen, sowie Forschungsarbeiten können nicht gefördert werden.
  • Organisation, Durchführung und mediale Begleitung von dialogorientierten Aktivitäten zur Wissenschaftsvermittlung (innovative Veranstaltungsformate, Ausstellungen, Filmreihen, Videos etc.).
  • Kosten für Veranstaltungen, u.a.
    • zusätzliche Kosten bei Nutzung von bürgernahen Veranstaltungsorten (z. B. Café, Bibliothek, Bürgerhäuser, öffentliche Plätze o.ä.);
    • zusätzliche Kosten, die zur Verbesserung des Austauschs mit Bürger*innen beitragen.
  • Planungskosten für Aktivitäten (jedoch keine wiss. Mitarbeiter*innen; keine Kosten für Forschungsarbeiten).
  • Materialkosten (keine elektronischen Geräte, wenn diese standardmäßig vorhanden sind, z. B. Laptops, Kameras oder weitere Geräte und die nicht integraler Bestandteil der Aktivität sind).
  • Zielgruppenspezifische Bewerbung der beantragten Maßnahme.
  • Reisekosten und/oder Honorare für externe Referent*innen.
  • Durchführung einer Evaluation der Maßnahme im Anschluss an die Aktivität.
  • Live-Veranstaltungen wie z.B. Festivals, Diskussionen, Vorträge, Workshops, Wissenschaftscafés, Wissenschaftsfeste, Ausstellungen;
  • Labortage;
  • Workshops zu Wissenschaftsthemen mit Bürger*innen;
  • Formate mit Beteiligung der Öffentlichkeit im Zuge der Aktivitäten (z. B. Abstimmung über Veranstaltungsthema);
  • Vermittlung über Medien, z.B. Social Media, Diskussionen über Blogs, Videos etc.;
  • Schulbesuche.
  • Passgenauigkeit der beantragten Maßnahme für die ausgewählte Zielgruppe.
  • Relevanz des Themas für die adressierte Zielgruppe.
  • Dialogorientierung, Passgenauigkeit und Originalität der eingesetzten Formate.
  • Effizienz der beantragen Mittel.
  • Aktivität ist im Einklang mit den strategischen Zielen der Bürgeruniversität.

Die Entscheidung über eine Förderung trifft die Rektorin.

Nach Abschluss der Förderung muss eine kurze, informelle Rückmeldung (max. ½ Seite) über den Verlauf der geförderten Maßnahme erfolgen (z. B. Zahl der Teilnehmenden, erreichte Zielgruppe o.ä.).

  • Informationen zu Antragsteller*innen;
  • Beschreibung der beantragten Aktivitäten (inkl. Begründung des gewählten Formats, der Methode, Zeitplan o.ä.);
  • Klare Darstellung der anzusprechenden Zielgruppe;
  • Kurze Einordnung in die strategischen Ziele der Bürgeruniversität;
  • Nennung der Kooperationspartner (falls vorhanden);
  • Kostenkalkulation.

Bitte senden Sie Ihren Antrag per E-Mail in einem PDF-Dokument in deutscher oder englischer Sprache an die Stabsstelle Bürgeruniversität (). Die Auswahlentscheidung erfolgt jeweils innerhalb von drei Wochen nach den Einreichungsfristen (15. Februar, 15. Mai, 15. August, 15. November). Sie werden unmittelbar im Anschluss über die Förderentscheidung benachrichtigt.

Bei Fragen zur Antragstellung können Sie sich gerne an die Stabsstelle Bürgeruniversität wenden. Ihre Ansprechpartnerin zum Ad-hoc Fördertopf Bürgeruniversität ist Dr. Heidrun Schnitzler.

Dr. Heidrun Schnitzler

0211 / 81-10333

Verantwortlichkeit: