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Neues Großprojekt: Zweiter Erweiterungsbau am oeconomicum
Nächster Bauabschnitt folgt – oeconomicum wird „rund“

Eine grafische Simulation des 360 Grad oeconomicum auf einem Luftbild des HHU-Campus. Zoom

Die Grafik verdeutlicht, wie das zentrale Bauprojekt einmal aussehen soll.

Bereits 2019 wurde der letzte Anbau des oeconomicums an der HHU eingeweiht. Nun folgte der Beschluss für vier weitere Bauabschnitte für das seit 2010 zentral auf dem Campus befindliche Gebäude (24.31), das die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät beherbergt. Möglich wird das Großbauprojekt mit der Ausschüttung des neuen Konjunkturpakets 2021, das den ca. 150 Millionen Euro teuren Bau teilfinanzieren soll.

Der Einschnitt in den Straßenverkehr durch das kreisrunde Gebäude auf der städtischen und viel befahrenen Universitätsstraße stellte lange ein planerisches Problem dar, das in Zusammenarbeit mit der Stadt Düsseldorf gelöst werden konnte. Durch in den Bau integrierte Schleusen sowie ein neuartiges Schallsystem wird der Autoverkehr möglichst geräuscharm durch die Konstruktion geführt. Bushaltestellen, die sich im betroffenen Bereich befinden, werden kurzzeitig versetzt und in Absprache mit der Rheinbahn umbenannt. „So können wir nicht nur den stetig wachsenden Platzbedarf der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät decken,“ so ein Sprecher der HHU. „Zudem werden auch weitere Institute anderer Fakultäten und nicht zuletzt eine neue Mensa hier Raum finden.“

Weitere Öffnungen im Baukorpus, der sich optisch an den Originalbauten orientiert, erfolgen an der Schnittstelle von Universitäts- und Landesbibliothek, Gebäude 24.21 und dem Zugang zur Universitätsstraße für Fußgänger bzw. als Feuerwehrzufahrt. Das entstehende Tor, der „Heine-Bogen I“, wird das Projekt im letzten Bauabschnitt abschließen.

Für die Umsetzung der baulichen Maßnahmen muss der See des oeconomicums zeitweise trockengelegt werden. Wasservögel werden in dieser Zeit artgerecht in den Botanischen Garten sowie an den nahe gelegenen Brückerbach umgesiedelt. Nach Fertigstellung der Arbeiten soll der See nahezu auf die gesamte Innenfläche des entstehenden Kreises ausgeweitet werden.

Künftig teilt sich die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät das oeconomicum voraussichtlich mit dem geplanten Mensa-Restaurant „Seeblick“ sowie mit dem neu vorgesehenen Institut für Karnevalistik, welches auf Grundlage der Gastprofessur von Jacques Tilly aufgebaut werden soll.

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Kategorie/n: Schlagzeilen, INTRANET News, Alumni-News
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