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Geförderte Projekte

1. Förderrunde (2018/2019)

Projektverantwortliche:

Prof. Dr. Simone Dietz und Amrei Bahr, B.A. (beide Institut für Philosophie)

Projektbeschreibung:

Der Prozess der Digitalisierung stellt die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts vor große Herausforderungen, u.a. im Bereich der Alltagskommunikation. Der Ausbildung von Schüler/innen zu kompetenten und kritischen Nutzer/innen digitaler Medien kommt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle zu. Das Service-Learning-Lehrprojekt ist auf drei Ebenen angelegt:

1. Im Rahmen einer interdisziplinären Vortragsreihe erhalten Studierende, Lehrer/innen, Eltern, Schüler/innen und die interessierte Öffentlichkeit Einblicke in die aktuelle wissenschaftliche Forschung zu Problemfeldern der digitalen Alltagspraxis.

2. In einem begleitenden Seminar arbeiten Studierende Konzepte für Workshops aus, in denen

3. mit Schüler/innen Handlungsregeln für den digitalen Raum erarbeitet und erprobt werden.

Weitere Informationen:

Projekthomepage

Projektverantwortliche:

Dr. Kristin Kuck, Christian auf der Lake, M.A. und PD Dr. Kersten Roth (alle Institut für Germanistik)

Projektbeschreibung:

Die Fragestellung "Wem gehört die Stadt?" akzentuiert das grundlegende Verhältnis des Menschen zu seiner (Um-) Welt aus sprachtheoretischer Perspektive in Hinsicht auf die Stadt, in der er lebt. Das Lehrprojekt fragt danach, welchen Beitrag die moderne Sprachwissenschaft zur Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichen Lebensraum "Stadt" leisten kann. Dabei steht grundsätzlich die kulturlinguistische Fragestellung im Vordergrund, in welchem reziproken Verhältnis "Stadt" und "Sprache" zueinander stehen. Ziel des Lehrprojekts ist es, einen seminarübergreifenden hybriden Lehrraum zu schaffen, den zu gestalten die Studierenden aufgefordert sind. Dabei sollen (sprach-) wissenschaftliche Ergebnisse adäquat in die Öffentlichkeit transferiert werden und diese in Form von Web 2.0-basierter Kommunikationstechnologie zugänglich gemacht werden.

Weitere Informationen:

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App im Google Play Store für Android-Betriebssysteme

Projektverantwortlicher:

Prof. Dr. Elmar Schafroth (Institut für Romanistik)

Projektbeschreibung:

Das Projekt "Sprachexport Romanistik" hat zum Ziel, eine Kooperation zwischen lokal ansässigen Wirtschaftsunternehmen, Stiftungen und (Non-Profit-) Organisationen mit Projekten oder Handelsbeziehungen im romanischen Sprachraum und dem Institut für Romanistik zu schaffen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit unterrichten Studierende der Romanistik Angestellte der jeweiligen Unternehmen in den Fremdsprachen Französisch, Italienisch und Spanisch. Die Kooperationspartner bieten den Studierenden ihrerseits einen Praktikumsplatz, einen Nebenjob oder ein Volontariat an, in denen diese studienbegleitend Berufserfahrung sammeln und ihren Berufseinstieg vorbereiten können. Somit bietet dieser Austausch auch für die Unternehmen, Stiftungen und Organisationen Vorteile in mehrfacher Hinsicht: Nicht nur die Studierenden knüpfen Kontakte zu Unternehmen, sondern auch die Unternehmen profitieren von engagierten Studierenden und lernen potentielle Arbeitnehmer/innen kennen. Zusätzlich stärkt die HHU die Vernetzung mit der Wirtschaft.

Weitere Informationen:

Projekthomepage

Projektverantwortliche:

Jun.-Prof. Dr. Christof Baier, Dr. Gina Möller (beide Institut für Kunstgeschichte) und Dr. Anders Lehr (Multimediazentrum)

Projektbeschreibung:

Campus Beautiful möchte das Leben auf dem Campus schöner machen. Noch heute zeugen die von Georg Penker gestalteten Freiflächen auf dem Campus in ihrer anspruchsvollen (landschafts-) architektonischen Ausgestaltung von den demokratischen Strömungen der 1960er-Jahre. Der künstlerische Anspruch ist jedoch in Vergessenheit geraten. Studierende des Instituts für Kunstgeschichte. arbeiten an drei Teilprojekten, um das zu ändern: Unter dem Motto "CampusMomente" entwickeln sie Ausstellungskonzepte, die die verschiedenen Freiräume des Campus durch teils historische Fotografien in den Fokus rücken. Die Ausstellung wird sowohl auf dem Campus als auch in der Stadt - Reinraum und Haus der Universität - gezeigt. Mit der Initiative "CampusKunst" knüpfen sie an die aktuelle S.O.S. Brutalism-Debatte an und nutzen die Campuslandschaft museal: In Zusammenarbeit mit Düsseldorfer Künstler/innen werden ephemere Kunstprojekte für sechs Wochen auf dem Campus ausgestellt. Das dritte Teilprojekt "Campus2go" greift aktuelle Social Media-Trends auf: Als perfekter "Wissenssnack" für zwischendurch bereiten Studierende die Geschichte des Campus, seine Bauten und seine Kunst mittels Video-Stories, Bildern und kleinen Wikis auf.

Weitere Informationen:

Projekthomepage

Projektverantwortlicher:

PD Dr. Sven B. Gould (Institut für Molekulare Evolution)

Projektbeschreibung:

Globale Klimaerwärmung und Plastikverschmutzung stellen derzeit die größte ökologische Bedrohung dar. Um das Bewusstsein für die Auswirkungen von Plastik auf die Umwelt bei jungen Menschen zu steigern, erarbeitet das Projekt die Umweltfolgen von Plastikverschmutzung. Lehrende und Studierende der HHU fahren zusammen mit Schüler/innen aus Düsseldorfer nach Elba und sammeln in einer Feldstudie Plastik von Stränden und aus dem Meer. Die gesammelten Plastikteile werden im Labor analysiert und dokumentiert. Nach der Rückkehr werden die Forschungsergebnisse weiteren Schüler/innen vermittelt und die Befunde in Gruppen diskutiert sowie in Form von Postern, kurzen Präsentationen und einem Zeitungsbericht für die Öffentlichkeit aufbereitet.

Weitere Informationen:

Bericht zum Projekt auf hhu.de

Projektblog

Projektverantwortlicher:

Prof. Dr. Jochen Musch (Institut für Experimentelle Psychologie)

Projektbeschreibung:

Unter dem Motto "Psychologie zum Mitmachen" lädt die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf interessierte Bürger/innen ein, bequem und von zuhause aus in einem virtuellen Labor psychologische Phänomene und Testverfahren kostenlos auszuprobieren und in virtuellen Mitmach-Stationen kennenzulernen. Interessierte Teilnehmer/innen können sich so interaktiv über aktuelle Forschungsergebnisse informieren und mehr über sich selbst und über die Welt der Psychologie erfahren. Im Mittelpunkt stehen optische und kognitive Täuschungen, Urteilsfehler sowie die psychometrisch fundierte Wissens-, Fähigkeits- und Persönlichkeitsdiagnostik. Alle Bürger/innen erhalten eine informative Rückmeldung in Form eines individuellen Ergebnisfeedbacks, das es ihnen erlaubt, ihr Abschneiden in Echtzeit mit den anderen Teilnehmenden zu vergleichen.

Projektverantwortlicher:

Prof. Dr. Peter Kenning (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbes. Marketing)

Projektbeschreibung:

Das forschungsorientierte Lehrprojekt „Energiearmut in Düsseldorf?!“ soll das Thema der Bürgeruniversität in die forschungsorientierte, transformative, betriebswirtschaftliche Lehre der HHU integrieren. Hierzu werden Masterstudierende mit einem aktuellen Problem der Verbraucher- und Bürgerrealität vor Ort konfrontiert, nämlich dem der Energiearmut.

Weitere Informationen:

Homepage zur Abschlusskonferenz

Projektverantwortlicher:

apl. Prof. Dr. Ulrich Heimeshoff (Düsseldorf Institute for Competition Economics, DICE)

Projektbeschreibung:

Das Projekt „Wissenschaftskommunikation in der Öffentlichkeit“ beabsichtigt, das Thema Bürgeruniversität in der Lehre zu vertiefen sowie zu digitalisieren. Den Ausgangspunkt bildet ein neues Mastermodul, welches in den Studiengängen M. Sc. BWL und M. Sc. VWL anrechenbar ist. Das Ziel dieses Moduls ist es zum einen, die Fähigkeit der Kommunikation ökonomischer Expertise und Erkenntnisse der Studierenden an die Öffentlichkeit zu verbessern und zum anderen den von Seiten der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät bereits mit der Vorlesungsreihe „Oeconomicum
live“ begonnenen Diskurs mit der interessierten Öffentlichkeit zu vertiefen und somit in Zusammenarbeit mit den Studierenden das Konzept der Bürgeruniversität auch in der universitären Lehre zu verankern.

Weitere Informationen:

Playlist der produzierten Youtube-Videos

Projektverantwortliche:

Juristische Fakultät und Verein Refugee Law Clinic Düsseldorf

Projektbeschreibung:

Die Refugee Law Clinic Düsseldorf (RLCD) ist eine gemeinnützige Initiative von Studierenden der Heinrich-Heine-Universität, die Geflüchteten kostenlose Rechtsberatung anbietet. Die Rechtsberater/innen werden in einer Vorlesung zur Einführung in das Asyl- und Aufenthaltsrecht durch erfahrene Rechtsanwältinnen geschult. Vertieft werden die Kenntnisse durch weitergehende kleine Praxisseminare zu juristischen und praktischen Themen. Die Rechtsberatung unterstützt die Geflüchteten unter anderem bei Antragstellungen, Behördengängen, dem Familiennachzug und ähnlichen Anliegen. Dabei arbeiten die Beratenden mit Volljuristen/innen des Asyl- und Migrationsrechts zusammen, um eine hohe Beratungsqualität zu gewährleisten.

Weitere Informationen:

Projekthomepage

Projektverantwortliche:

Holly E. Wesener, J.D. LL.M. und Prof. Dr. Charlotte Kreuter-Kirchhof

Projektbeschreibung:

"Uni Meets School" fördert den Wissenstransfer zwischen Studierenden und Oberstufenschüler/innen. Im Rahmen des Projektes besuchen Studierende des Begleitstudiums Anglo-Amerikanisches Recht Englischkurse der Oberstufe in Düsseldorfer Gymnasien, um Gerichtsfälle aus der US-amerikanischen Rechtsprechung vorzustellen und zu diskutieren. Das Fachwissen der teilnehmenden Studierenden wird durch das Projekt vertieft, und die Englisch- und Präsentationskompetenzen werden verbessert. Der Kurs kann in das Themenpflichtfeld für Abiturienten/innen "Amerikanischer Traum - Visionen und Lebenswirklichkeiten in den USA" integriert werden.

Beschreibung:

Die Institute für Kartellrecht und für Versicherungsrecht betreiben Blogs. D-Kart befasst sich mit aktuellen rechtlichen, ökonomischen und politischen Fragen des Wettbewerbs. Der Blog unterrichtet über nationale und internationale Entwicklungen im Kartellrecht und stößt fachliche Diskussionen an. Der IVR-Blog widmet sich der Analyse aktueller Rechtsprechung im Bereich des Versicherungsvertrags- und -aufsichtsrechts und fördert den Gedankenaustausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Beide Blogs bieten die Möglichkeit eines direkten Austausches zwischen Wissenschaftler/innen und der interessierten Öffentlichkeit. Gerade auch interessierte Studierende haben die Möglichkeit, an aktuellen kartell- und versicherungsrechtlichen Diskussionen teilzunehmen.

Weitere Informationen:

Blog des Instituts für Kartellrecht "d-Kart"

Blog des Instituts für Versicherungsrecht "IVR-Blog"

Beschreibung:

Die Juristische Fakultät veranstaltet Foren zu verschiedenen juristischen Themen: den Medizinstrafrechtstag, den Ärzte- und Juristentag, das Forum Arbeitsrecht, das Forum Unternehmensrecht und den Versicherungsrechtstag. Hier finden Wissenschaftler*innen, Richter*innen, Fachanwält*innen, Referandar*innen, Wirtschaftsvertreter*innen und Studierende zusammen und diskutieren die neuesten Entwicklungen in den jeweiligen Disziplinen. Studierende können auf den Foren ihr Wissen vertiefen und Kontakte zu Juristen aus der Praxis knüpfen. Praktiker*innen lernen talentierte junge Juristen*innen kennen.

Projektverantwortlicher:

Prof. Dr. Matthias Schneider (Poliklinik und Funktionsbereich für Rheumatologie)

Projektbeschreibung:

D-KUR ist eine "run-in" Sprechstunde an der Universitätsklinik Düsseldorf zur Früherkennung von Patienten/innen mit Verdacht auf eine entzündlich-rheumatische Gelenkerkrankung unter fachärztlicher Supervision. Studierende, die als Eingangsvoraussetzung eine "Basisausbildung" für den Bewegungsapparat absolviert haben, haben die Aufgabe, selbstständig entzündlich-rheumatische Erkrankungen zu erkennen oder auszuschließen. Damit wird die Möglichkeit geschaffen, den Bürger/innen der Stadt einen schnellen Zugang zu Rheuma-Sprechstunden und -diagnostik zu bieten.

2. Förderrunde (2019/2020)

Projektverantwortlicher:

Dr. Nicolas Lindner (Institut für Philosophie)

Projektbeschreibung:

Waren psychische Erkrankungen lange Zeit ein Tabuthema, werden sie in den letzten Jahren stark im öffentlichen Diskurs wahrgenommen. In der öffentlichen Debatte wird vorwiegend für eine Normalisierung der Wahrnehmung psychisch Kranker votiert. Demgegenüber beklagen Fachleute und Betroffene eine fortwährende Stigmatisierung psychisch Kranker. Im Projekt soll das Thema der Stigmatisierung psychisch Kranker in einer interdisziplinären Lehrveranstaltung beleuchtet werden, in Rahmen derer die Studierenden auch eine öffentliche Podiumsdiskussion unter Anleitung planen und durchführen sollen. Über das deskriptive Projekt hinaus sollen zukünftig auch Erkenntnisse aus Theorie und Praxis nutzbar gemacht werden, um der Stigmatisierung psychisch Kranker aktiv entgegenzuwirken.

Projektverantwortliche:

Michael Angenendt, M.A. (Institut für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung) und Julian Pöhling, M.A. (Institut für Philosophie)

Projektbeschreibung:

Populismus hat in den letzten Jahren in politischen Debatten an Schärfe gewonnen und nimmt zunehmend Raum in der medialen Rezeption ein. Diese Entwicklung wird üblicherweise als ein Mangel der politischen Auseinandersetzung und als Schädigung der demokratischen Ordnung angesehen. Ziel des Lehrprojekts ist es deshalb, Studierende, Bürger/innen sowie Politiker/innen für die Verletzung argumentativer Standards durch Populismus und hate-speech zu sensibilisieren und Argumentationskompetenz zu fördern. Die Verbreitung von Argumentationskompetenz in der Bevölkerung soll Ansprüche für den politischen Diskurs hervorbringen, die zu einer Verbesserung der Debattenkultur und des politischen Klimas beitragen. Das Projekt gliedert sich in eine Input-, Reflexions- und Realisierungsphase, die Vortragsreihe, Seminar und Workshop entsprechen.

Weitere Informationen:

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Projektverantwortlicher:

Prof. Dr. Heiner Barz (Abteilung für Bildungsforschung und Bildungsmanagement)

Projektbeschreibung:

Alle reden von Digitalisierung, manche sehen sogar die Anzeichen einer digitalen Bildungsrevolution. Allerdings kommt der von der Bundesregierung schon 2016 angekündigte „DigitalPakt#D“ nicht in die Gänge und im Bildungssystem gibt es zwar ein paar digitale Experimente – von einem flächendeckenden digitalen Aufbruch der 40.000 Schulen und über 400 Hochschulen in Deutschland allerdings ist nichts zu sehen. Was also braucht das Bildungssystem heute um fit für die digitale Herausforderung zu werden? Das Angebot gibt Studierenden die Möglichkeit, in Düsseldorfer Praxisfeldern des Bildungssystems konkrete Beispiele für digitalisierte Lernszenarien zu erforschen und im Austausch mit Praktikern zu diskutieren.

Weitere Informationen:

Weiterführende Informationen auf der Abteilungshomepage

Projektverantwortlicher:

Prof. Dr. Jochen Musch (Diagnostik und Differentielle Psychologie)

Projektbeschreibung:

Unter dem Motto „Psychologie zum Mitmachen“ lädt die HHU interessierte Bürger/innen ein, bequem und von zuhause aus in einem virtuellen Labor psychologische Phänomene und Testverfahren kostenlos auszuprobieren und in virtuellen Mitmach-Stationen kennenzulernen. Interessierte Teilnehmer/innen können sich so interaktiv über aktuelle Forschungsergebnisse informieren und mehr über sich selbst und über die Welt der Psychologie erfahren. Im Mittelpunkt steht die psychometrisch fundierte Wissens-, Fähigkeits- und Persönlichkeitsdiagnostik; hinzu kommt die Darstellung optischer und kognitiver Täuschungen wie beispielsweise Urteilsfehler und andere psychologische Phänomene. Alle Bürger/innen erhalten eine informative Rückmeldung in Form eines individuellen Ergebnisfeedbacks, das es ihnen erlaubt, ihr Abschneiden in Echtzeit mit dem anderer Teilnehmenden zu vergleichen.

Projektverantwortliche:

Prof. Dr. Laura Hartmann (Makromolekulare Chemie) und Prof. Dr. Constantin Czekelius (Asymmetrische Synthese und Katalyse)

Projektbeschreibung:

Die chemischen Institute der HHU und die Firma Henkel befinden sich nicht nur in großer räumlicher Nähe, sondern teilen auch das Interesse an Forschung und Anwendung neuer chemischer Methoden und Materialien. Um diese Gemeinsamkeiten auch für die Ausbildung der zukünftigen ChemikerInnen weiter zu stärken, haben die HHU und die Firma Henkel eine Lehrkooperation ins Leben gerufen. Der erste Henkel-HHU-Day bietet den BürgerInnen der Stadt Düsseldorf die Möglichkeit, mehr über diese Zusammenarbeit sowie die chemische Forschung an beiden Standorten zu erfahren. Wir freuen uns auf einen spannenden Tag mit allgemeinverständlichen Vorträgen und einem Begleitprogramm mit Vorführ- und Mitmachversuchen für alle Altersklassen.

Weitere Informationen:

Bericht zum Chemie-Sommerfest

Projektverantwortliche:

Prof. Dr. Barbara E. Weißenberger (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Accounting)

Projektbeschreibung:

Die seit 2015 jährlich stattfindende Campus-Konferenz NextGenerationCFO beschäftigt sich mit aktuellen Themen im Accounting, die auch von hoher gesellschaftlicher Relevanz sind, z.B. zum Beispiel Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, aber auch CSR-orientierte Unternehmenssteuerung und Nachhaltigkeitsberichterstattung. Aufgrund der äußerst positiven Erfahrungen, sowohl durch die Beteiligung interessierter Unternehmen, aber auch durch die durchgängig hohen Teilnehmerzahlen von 700 bis 900 anwesenden Studierenden und Praktiker/innen, soll die Konferenz im Sinne der Third Mission der HHU noch stärker als Instrument zur Wissenschaftskommunikation in die Bürgerschaft der Region hinein weiterentwickelt werden. Dafür sollen die Studierenden, die die Konferenz unter inhaltlicher Leitung des Lehrstuhls für Accounting organisieren, Kompetenzen im agilen Projektmanagement sowie der Zusammenarbeit mit institutionellen Partnern aus der Region sowie den Medien erwerben sowie das Konferenzkonzept überarbeiten und weiterentwickeln

Weitere Informationen:

Bericht zur Konferenz

Projektverantwortliche:

AStA der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Projektbeschreibung:

Das Sommerkult Festival an der HHU wird seit über zehn Jahren vom Kulturreferat des AStAs organisiert und durchgeführt. Das zweitägige Musikfestival auf dem Campus ist in seiner Organisations-Form in NRW einzigartig und für die Besucher/innen kostenlos. Im Bereich des Veranstaltungsmanagements (Künstlerbetreuung und Kommunikation; Öffentlichkeitsarbeit, Absprachen mit Stadt und Universität, Kommunikation mit Dienstleistern, Einkauf und Catering) bietet das Kulturreferat Praktika für Studierende an.

Weitere Informationen:

Homepage des Sommerkult Festivals

Projektverantwortliche:

Institut für Kartellrecht

Projektbeschreibung:

Der Blog des Instituts für Kartellrecht (D-Kart) greift aktuelle rechtliche, ökonomische und politische Fragen des Wettbewerbs auf, kommentiert sie und stößt Diskussionen an. Um die Internationalität und Reichweite sowie den europäischen Austausch verbessern zu können, soll der Blog nunmehr parallel auch in englischer Sprache verfügbar sein. Zudem sollen Doktorand/innen das Forum nutzen können, um sowohl dem Fachpublikum der Kartellrechtspraxis als auch der interessierten Öffentlichkeit ihre Forschungsarbeiten vorstellen zu können. Auch die Studierenden werden durch Erarbeitung eines Glossars nunmehr verstärkt eingebunden.

Weitere Informationen:

Homepage des Blogs

Projektverantwortliche:

Juristische Fakultät und Verein Refugee Law Clinic Düsseldorf

Projektbeschreibung:

Die Refugee Law Clinic Düsseldorf (RLCD) ist eine gemeinnützige Initiative von Studierenden der HHU, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, kostenlose Rechtsberatung für Geflüchtete anzubieten. Die juristische Schulung der Rechtsberater wird in einer Vorlesung zur Einführung in das Asyl- und Aufenthaltsrecht durch erfahrene Rechtsanwälte vermittelt. Inhalt dieser Veranstaltung sind neben juristischen auch praktische Themen zum Umgang mit der für die Studierenden neuartigen Beratungssituation. Die Rechtsberatung unterstützt die Geflüchteten unter anderem bei Antragstellungen, Behördengängen, dem Familiennachzug und ähnlichen Anliegen. Dabei arbeiten die Beratenden mit Volljurist/innen des Asyl- und Migrationsrechts zusammen, um eine hohe Beratungsqualität zu gewährleisten.

Weitere Informationen:

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Projektverantwortliche:

Institut für Rechtsfragen der Medizin

Projektbeschreibung:

Das Düsseldorfer Medizinrechts-Kolloquium ist eine Vortragsveranstaltung des Instituts für Rechtsfragen der Medizin, die Nachwuchswissenschaftler/innen aus ganz Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland eine Plattform bietet, um ihre medizin- und gesundheitsrechtlichen Forschungsprojekte (Dissertationen, Habilitationen etc.) einem fachkundigen Publikum vorzustellen. Die Teilnehmenden entstammen zu je ca. 50 % der Wissenschaft (Studierende, Doktoranden/innen, Habilitanden/innen, Hochschulprofessoren/innen) und der juristischen sowie medizinischen Praxis (Richter/innen, Anwälte/innen, Ärzte/innen, Mitarbeiter/innen bei Krankenkassen, Ärztekammern und einschlägig tätigen Unternehmen). Dadurch fördert das Kolloquium in hohem Maße den fachlichen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis und bietet den jungen Wissenschaftler/innen und teilnehmenden Studierenden die Möglichkeit, erste Kontakte in die praktische Berufswelt zu knüpfen.

Weitere Informationen:

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Projektverantwortlicher:

Prof. Dr. Matthias Valta (Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Steuerrecht)

Projektbeschreibung:

Das dem Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Steuerrecht angeschlossene Institut für Unternehmenssteuerrecht wird im Sommersemester 2019 zwei öffentliche Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen anbieten und im Wintersemester weitere zwei. Diese werden in Kooperation mit der Düsseldorfer Vereinigung für Steuerrecht e.V. durchgeführt und bieten ein Forum für den fachlichen Austausch von Wissenschaft und Praxis im Steuerrecht. Das Forum richtet sich neben Doktorand/innen insbesondere auch an die Studierenden des Schwerpunktbereichs 8 „Steuerrecht". Im Hinblick auf die im Wintersemester zu verfassende Hausarbeit, sollen sie dadurch an wissenschaftliche Denkprozesse und Arbeitsweisen herangeführt werden. Zudem können sie Kontakt zu späteren Arbeitgebern knüpfen.

 

Projektverantwortlicher:

Sven Jürgensen (Institut für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung)

Projektbeschreibung:

Im Akademischen Lesekreis zur Staatsphilosophie diskutieren Studierende und interessierte Bürger/innen philosophische Texte, die sich mit dem Staat und dem Recht beschäftigen. Das Projekt ist auf ein gemeinsam erarbeitetes Verständnis der mitunter schwierigen Werke gerichtet und nimmt sich zum Ziel, die Relevanz für unser heutiges Gemeinwesen herauszuarbeiten. Aus diesem Grund werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt und großer Wert auf offene Diskussionen gelegt. Es werden in jedem Semester insgesamt acht Texte gelesen debattiert, die vom Griechenland der Antike in die Moderne reichen, und jeweils einem größeren Thema untergeordnet sind, in der Vergangenheit „Wie viel Staat braucht der Mensch?“, „Die Realisierung des Richtigen“ und „Nun sag, wie hast du’s mit dem Rechte?“.

Projektverantwortliche:

Medizinische Flüchtlingshilfe Düsseldorf (Fachschaft Medizin) und Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin

Projektbeschreibung:

Die Medizinische Flüchtlingshilfe Düsseldorf ist eine Initiative von Medizinstudierenden, die sich zum Ziel gesetzt hat, die medizinische Versorgung der Geflüchteten zu verbessern und gleichzeitig Medizinstudierenden an der HHU wesentliche Kompetenzen des ärztlichen Handelns zu vermitteln. Um dies zu erreichen, wurden folgende Hauptprojekte formuliert: Arztbesuche von Geflüchteten werden bei Bedarf von Medizinstudierenden und Dolmetschenden begleitet, um bürokratische Hindernisse und Sprachbarrieren überwinden zu können. Außerdem werden bilinguale Anamnesebögen in vielen verschiedenen Sprachen erstellt und so die Anamnese vereinfacht und beschleunigt. So können Arzttermine notfalls auch ohne Sprachmittler vor Ort besser ablaufen. Aufklärungskampagnen sollen den Gesundheitszustand von Geflüchteten in Düsseldorf verbessern.

Weitere Informationen:

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Projektverantwortliche:

PD Dr. Nils Hansson und Thorsten Halling, M.A. (beide Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin)

Projektbeschreibung:

Das Projekt möchte mit einer Lehr- und Lernplattform für die (Hoch- )Schule einen Dialog zum Themenkomplex „Public Understanding of Science“ befördern. Erstens, als Auftaktveranstaltung konzipiert, soll eine öffentliche und interdisziplinäre Podiumsdiskussion über die Definitionen von Exzellenz in den Wissenschaften stattfinden. Zweitens sollen Studierende gemeinsam mit Schüler/innen der gymnasialen Oberstufe nobelpreisprämierte Entdeckungen an ausgewählten Beispielen rekonstruieren und zugleich die politischen, ökonomischen und technologischen Faktoren erarbeiten, die diese Forschungsleistungen beeinflusst haben. Drittens ist als „grand finale“ eine von den Studierenden organisierte „Nobelpreiswoche“ im Haus der Universität mit Liveübertragung der Nobelpreisverkündigungen geplant, bei der Vertreter/innen der jeweiligen Fächer die preisgekrönten Arbeiten kontextualisieren.

3. Förderrunde (2020/2021)

Projektverantwortliche:

Dr. Eva Ulrike Pirker (Institut für Anglistik und Amerikanistik)

Projektbeschreibung:

Die Veranstaltung aus dem Masterstudiengang Literaturübersetzen lotet den Raum der Translation in alltäglichen und künstlerischen Prozessen aus, indem sie sich Analogien und Verwicklungen von Übersetzungsprozessen und performativen Praxen widmet. Wir beginnen auf der Bühne: Konkrete Adaptions-, Translations- und Inszenierungsprozesse des Festivals Theater der Welt bieten den Einstieg. Mit Expert_innen erörtern wir praktische und theoretische Zugänge zu Translation und Performativität. Schließlich untersuchen wir die Bühne der Sprache, alltägliche Translationssituationen und Machtkonstellationen. Die wichtigsten Einsichten werden in einer kollaborativen Publikation zugänglich gemacht. Die Veranstaltungssprache ist vorwiegend englisch.

Projektverantwortliche:

Prof. Dr. Simone Dietz (Institut für Philosophie)

Projektbeschreibung:

Das Ernstnehmen des öffentlichen Interesses an der Philosophie und die angemessene Präsentation philosophischer Fragen in der Öffentlichkeit bilden den Ausgangspunkt des Projekts. In einem gemeinsamen Seminar erkunden Philosophie-Studierende der HHU und der Kunstakademie theoretisch und praktisch das Verhältnis von „Philosophie und Öffentlichkeit“. Die öffentliche Veranstaltung im Schauspielhaus Düsseldorf „Es geht um alles! Ein Philosophy-Slam“, die in das Programm des Festivals ‚Theater der Welt‘ aufgenommen wurde, präsentiert die besten Beiträge der Studierenden zusammen mit Beiträgen eingeladener Gäste. Andere Studierende erproben medienwirksame Formen der Ankündigung und Rezension populär-wissenschaftlicher Veranstaltungen. Der Besuch der Festival-Veranstaltung European Philosophical Song Contest und ein Gespräch der Seminarteilnehmer mit den philosophischen Song-Autoren dient der weiteren kritischen Auseinandersetzung mit Formen der Popularisierung von Philosophie.

Projektverantwortliche:

Prof. Dr. Markus Schrenk und Dr. Amrei Bahr (beide Institut für Philosophie)

Projektbeschreibung:

Im Rahmen des Lehrprojekts gestalten Studierende die interaktive Veranstaltungsreihe denXte zu philosophischen Gedankenexperimenten mit, indem sie in zwei Wissenschaftskommunikations-Modulen Bürger_innen philosophische Forschungsergebnisse vermitteln: Zum einen bringen die Studierenden Bürger_innen in Diskussionsrunden im Anschluss an die denXte-Vorträge philosophische Argumente und Positionen näher. Die Erfahrungen, die die Studierenden dabei sammeln, bringen sie zum anderen in die Mitgestaltung einer Online-Plattform ein, die das Vor-Ort-Angebot von denXte um eine digitale Komponente erweitert. Die Bürger_innen erhalten so die Möglichkeit, im Austausch mit den Studierenden an aktuellen Debatten der akademischen Philosophie teilzuhaben. Die Studierenden entwickeln und schulen dabei ihre Fähigkeiten, philosophische Inhalte einem Laienpublikum zu vermitteln.

Weitere Informationen:

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Projektverantwortliche:

Dr. Angela Weber (Institut für Germanistik)

Projektbeschreibung:

Der Eingangsraum der Bibliothek als Transit zum Wissensspeicher der Universität scheint prädestiniert für die Inszenierung eines transitorischen Denkraums. Die seit Wintersemester 2018 laufenden, im von Frau Dr. Angela Weber durchgeführten Projekt bereits angestoßenen vielfältigen Austauschprozesse zur Frage nach einem zeitgemäßen Bildungsbegriff sollen nun öffentlichkeitswirksam als Ausstellung in der ULB präsentiert werden. Im Rahmen eines Praxisseminars werden wir gemeinsam mit unseren Studierenden die Ausstellung sowie ein Rahmenprogramm (Future-Slam) konzipieren. Unterstützung erhalten wir von Dominique Garaudel (moxie collective), der die Entwicklung der Ausstellungsidee/-umsetzung sowie die Werbekampagne begleiten wird. Ausgestellt in der Bibliothek fungieren die vielfältigen Stimmen zur Frage nach der Gestaltung unseres gemeinsamen Morgen gleichermaßen als Spiegel aktueller gesellschaftlicher Prozesse wie als Akt demokratischer Teilhabe. Ein zentrales Ziel der Ausstellung ist es, emanzipatorische Prozesse anzustoßen, die von der Universität aus in die Stadtgesellschaft hineinwirken können. Dies begreifen wir als Auftrag einer lebendigen Wissenschaft, als deren Vermittler sich unsere Studierenden im Projekt erfahren und ausprobieren können.

Projektverantwortliche:

Katharina Gerl, Jonathan Seim (beide DIID) und Adis Selimi (Institut für Philosophie)

Projektbeschreibung:

Dass BürgerInnen und ihr vielfältiges Engagement notwendige Voraussetzung einer gelingenden demokratischen Gesellschaft sind, ist weitestgehend unbestritten. Darüber hinaus herrscht allerdings teilweise große Uneinigkeit, was daraus genau folgen soll. Dies betrifft zum einen den rechtlichen Status zum anderen die Praxis bürgerschaftlichen Engagements. Diese Frage ist in all ihren Facetten Gegenstand vieler grundlegender Debatten, die gegenwärtig in Politik und Gesellschaft verhandelt werden. Das Lehrprojekt besteht aus universitären und öffentlichen Veranstaltungen und macht sich zum Ziel, diese Debatten aus philosophischer und politikwis-senschaftlicher Perspektive aufzugreifen, um den gesellschaftlichen Diskurs über die Bereitstellung und Veranschaulichung wissenschaftlicher Ergebnisse auch über den Rahmen des Projektes hinaus zu bereichern.

Weitere Informationen:

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Projektverantwortliche:

Reinhard Köpf, Dr. Astrid Lang (beide Institut für Kunstgeschichte) und Dr. Tobias Winnerling (Institut für Geschichte)

Projektbeschreibung:

Das ehemals als CINARCHEA bekannte Archäologie-Film-Festival hat eine neue Heimat gefunden: 2020 startet die Biennale erstmals unter der Bezeichnung ARTEFACTA – International Festival for Audio-visual Representations of Archaeology, Cultural History and Art in Düsseldorf. Zusätzlich zu archäologischen werden erstmals auch kunst- und kulturhistorische Produktionen vorgestellt, neben den klassischen Dokumentarfilm treten digitale Vermittlungsmedien (Apps, Podcasts, Games und 3D-Animationen). Die didaktische Begleitung des Programms wird von Dozierenden und Studierenden der Kunst-, und Geschichtswissenschaften der HHU durchgeführt und richtet sich nicht nur an das Fachpublikum, sondern vor Allem an die großen und kleinen Kunst- und Geschichtsfans in Düsseldorf und Umgebung.

Projektverantwortliche:

Ina Gawel und Dr. Alexander Christian (Institut für Philosophie)

Projektbeschreibung:

Ziel der Lehrveranstaltung ist die Verbesserung der Kompetenz zur Wissenschaftskommunikation als Ergänzung zur fachwissenschaftlichen Ausbildung. Die Relevanz dieser Fähigkeiten wird anhand des Beispiels der Wissenschaftsleugnung verdeutlicht, welches die thematische Grundlage der Lehrveranstaltung bietet. Diese äußert sich unter anderem in Phänomenen wie der Leugnung medizinischen Wissens (HIV/AIDS Leugnung, Zweifel an der Wirksamkeit und Sicherheit von Impfungen, Leugnung der Schädlichkeit von Tabak), Leugnung von Erkenntnissen der Klimawissenschaften oder die Leugnung historischen Wissens (Holocaustleugnung, Leugnung der Mondlandung). Wissenschaftsleugnung hat, durch den Umgang mit digitalen Medien und dem Internet bedingt, viele Berührungspunkte mit dem alltäglichen Leben vieler Studierender (beispielsweise Impfgegner-Diskussionen in Kommentarfunktionen, Memes, wissenschaftsfeindliche Formate u.a. auf YouTube). Die Studierenden sollen sensibilisiert und geschult werden, Wissenschaftsleugnung als solche zu erkennen, zu analysieren und ihre Erkenntnisse an ein breit aufgestelltes, nicht zwangsläufig wissenschaftlich ausgebildetes Publikum weiterzugeben. Geschult werden zum einen die Fähigkeit zur Analyse der Argumente von Wissenschaftsleugnern und deren wissenschaftliche Kritik, zum anderen sollen die Ergebnisse fachwissenschaftlicher Auseinandersetzung mit den Argumenten von Wissenschaftsleugnern im Sinne einer sozial verantwortungsvollen Wissenschaftskommunikation für ein Laienpublikum aufbereitet werden. Beide Lernziele sind für spätere berufliche Tätigkeiten der Studierenden in der gymnasialen und akademischen Lehre, der Forschung, im Forschungsmanagement und in außerwissenschaftlichen Berufsfeldern relevant. Zudem kann das Institut für Philosophie im Bereich der Wissenschaftstheorie und Öffentlichkeitsarbeit sein Profil stärken. Ziel der im Rahmen der Veranstaltung produzierten Videos ist es, einem breit gefächerten Publikum die Alltagstauglichkeit der akademischen Philosophie unterhaltsam nahezubringen. Abhängig von den dargestellten Themen kann auf diese Weise das Publikum für verdeckte Problematiken sensibilisiert oder für eine Beschäftigung mit Philosophie begeistert werden. Die Zielgruppen lassen sich wie folgt unterteilen: 1. Enge Zielgruppe. Diese Gruppe beinhaltet Wissenschaftsinteressierte mit akademischer Nähe und/oder Zugehörigkeit (Schüler*innen der Oberstufe, Student*innen [anderer Fachrichtungen], Lehrer*innen). 2. Erweiterte Zielgruppe. In die erweiterte Zielgruppe fallen Themeninteressierte ohne akademische Nähe und/oder Zugehörigkeit (Schüler*innen der Mittelstufe oder Auszubildende in Berufsschulen, Social Media - Peer Group der engen Zielgruppe). 3. Nicht genau bestimmte Gruppe. Diese Gruppe umfasst Nutzer*innen, die durch Algorithmen oder zufällige Faktoren erreicht werden können.

Projektverantwortliche:

Prof. Dr. Guido Thiemeyer und Dr. Thomas Gerhards (beide Institut für Geschichte)

Projektbeschreibung:

Die seit den 1980er Jahren aus zivilgesellschaftlichem Engagement entstandenen Gedenkstätten zu den Verbrechen des Nationalsozialismus sind mittlerweile zentrale und professionalisierte Institutionen der deutschen Erinnerungskultur auf lokaler Ebene geworden. In einem Vertiefungsseminar analysieren Studierende der HHU die aktuellen Problemlagen und Herausforderungen der Gedenkstätten, nicht zuletzt mit den VertreterInnen der Düsseldorfer Einrichtungen („Mahn- und Gedenkstätte“ und „Erinnerungsort Alter Schlachthof“). In einer abschließenden Podiumsdiskussion im Haus der Universität werden Ergebnisse und offene Fragen vor und mit den BürgerInnen der Stadt diskutiert.

Projektverantwortliche:

Prof. Dr. Barbara E. Weißenberger (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Accounting) in Kooperation mit der studentischen Unternehmensberatung Gradify an der HHU

Projektbeschreibung:

Durch die digitale Transformation werden für Unternehmen neue Verantwortungsfelder aufgeworfen. Für die Bürger*innen stellt sich im Gegenzug die Frage, welche Kompetenzen sie in den Bereichen Arbeit, Konsum oder soziales Verhalten benötigen, um sich in der digitalisierten Welt zu bewegen, sich als Verbraucher zu schützen oder auch, um digitale Verantwortung von Unternehmen einzufordern. Der vorliegende Antrag hat zum Ziel, durch studentische Projekte den Themenbereich„Corporate Digital Responsibility“ (CDR) im Hinblick auf unterschiedliche Handlungsfelder unternehmerischer Verantwortung zu beleuchten, durch Wissenschaftskommunikation Transparenz zu schaffen und Sensibilisierung für das Thema weiter zu fördern. Dabei wird auf Vorarbeiten aus der Forschung des Lehrstuhls für Controlling und Accounting aufgebaut, weiterhin auf bestehenden Arbeiten und Netzwerken der unternehmerischen Beratung Gradify. Als Multiplikatoren werden institutionelle Partner wie die IHK Düsseldorf oder die digitale Stadt Düsseldorf genutzt.

Projektverantwortliche:

Medizinische Flüchtlingshilfe Düsseldorf (Fachschaft Medizin) und Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin

Projektbeschreibung:

Die Medizinische Flüchtlingshilfe Düsseldorf ist eine Initiative von Medizinstudierenden, die sich zum Ziel gesetzt hat, die medizinische Versorgung der Geflüchteten zu verbessern und gleichzeitig Medizinstudierenden an der HHU wesentliche Kompetenzen des ärztlichen Handelns zu vermitteln. Um dies zu erreichen, wurden folgende Hauptprojekte formuliert: Arztbesuche von Geflüchteten werden bei Bedarf von Medizinstudierenden und Dolmetschenden begleitet, um bürokratische Hindernisse und Sprachbarrieren überwinden zu können. Außerdem werden bilinguale Anamnesebögen in vielen verschiedenen Sprachen erstellt und so die Anamnese vereinfacht und beschleunigt. So können Arzttermine notfalls auch ohne Sprachmittler*innen vor Ort besser ablaufen. Aufklärungskampagnen sollen den Gesundheitszustand von Geflüchteten in Düsseldorf verbessern.

Weitere Informationen:

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Projektverantwortliche:

Institut für Kartellrecht

Projektbeschreibung:

Im Rahmen des "Forums Unternehmensrecht" referieren und diskutieren wirtschaftsrechtliche Experten zu aktuellen Fragestellungen mit denen sich die unterschiedlichsten Interessengruppen auseinandersetzen. Die eingeladenen Referenten sind Anwälte, Angehörige der Justiz, Mitarbeiter von Behörden des Bundes oder der Länder, die sich mit dem Wirtschaftsrecht beschäftigen sowie sonstige Berufsträger mit wirtschaftsrechtlicher Spezialisierung, die mit den Anwesenden in den Diskurs treten. Die Veranstaltung richtet sich an Studierende im Schwerpunkt, aber auch an alle anderen am Wirtschaftsrecht Interessierten.

Projektverantwortliche:

Institut für Kartellrecht

Projektbeschreibung:

Im Rahmen der Ringvorlesung Kartellrecht referieren Vertreter der kartellrechtlichen Praxis zu ausgesuchten Themen und geben spannende Einblicke in die Praxis. Die eingeladenen Referenten sind Anwälte aus Düsseldorfer Kanzleien, Angehörige der lokalen Justiz, Mitarbeiter der Wettebewerbsbehörden sowie sonstige Berufsträger mit kartellrechtlicher Spezialisierung, die mit den Anwesenden in den Diskurs treten. Die Veranstaltungen richten sich an Studierende im Schwerpunkt, aber auch an alle anderen am Kartellrecht Interessierten.

Projektverantwortliche:

Prof. Dr. Katharina Lugani (Institut für Rechtsfragen der Medizin)

Projektbeschreibung:

Das Düsseldorfer Medizinrechts-Kolloquium ist eine Vortragsveranstaltung des Instituts für Rechtsfragen der Medizin, die Nachwuchswissenschaftler*innen aus ganz Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland eine Plattform bietet, um ihre medizin- und gesundheitsrechtlichen Forschungsprojekte (Dissertationen, Habilitationen etc.) einem fachkundigen Publikum vorzustellen. Die Teilnehmenden entstammen zu je ca. 50 % der Wissenschaft (Studierende, Doktoranden*innen, Habilitanden*innen, Hochschulprofessoren*innen) und der juristischen sowie medizinischen Praxis (Richter*innen, Anwälte*innen, Ärzt*innen, Mitarbeiter*innen bei Krankenkassen, Ärztekammern und einschlägig tätigen Unternehmen). Dadurch fördert das Kolloquium in hohem Maße den fachlichen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis und bietet den jungen Wissenschaftler*innen und teilnehmenden Studierenden die Möglichkeit, erste Kontakte in die praktische Berufswelt zu knüpfen.

Projektverantwortlicher:

Prof. Dr. Matthias Valta (Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Steuerrecht)

Projektbeschreibung:

Das dem Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Steuerrecht angeschlossene Institut für Unternehmenssteuerrecht will im Sommersemester 2020 eine öffentliche Vortrags‐ und Diskussionsveranstaltung anbieten und im Wintersemester eine weitere. Diese werden von Herrn Prof Dr. Matthias Valta organisiert und in Kooperation mit der Düsseldorfer Vereinigung für Steuerrecht e.V. durchgeführt und bieten ein Forum für den fachlichen Austausch von Wissenschaft und Praxis im Steuerrecht.

Das Forum richtet sich neben Doktoranden insbesondere auch an die Studierenden des Schwerpunktbereichs 8 „Steuerrecht“. Im Hinblick auf die im Wintersemester zu verfassende Hausarbeit, sollen sie dadurch an wissenschaftliche Denkprozesse und Arbeitsweisen herangeführt werden. Zudem können sie Kontakt zu späteren Arbeitgebern knüpfen.

Projektverantwortliche:

Sven Jürgensen (Institut für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung) und Johannes Kemper

Projektbeschreibung:

Im Akademischen Lesekreis zur Staatsphilosophie diskutieren Studierende und interessierte Bürger*innen philosophische Texte, die sich mit Fragen rund um den Staat und das Recht beschäftigen. Das Projekt ist auf ein gemeinsam erarbeitetes Verständnis der mitunter schwierigen Werke gerichtet und nimmt sich zum Ziel, die Relevanz für unser heutiges Gemeinwesen herauszuarbeiten. Aus diesem Grund werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt und großer Wert auf offene Diskussionen gelegt. Es werden in jedem Semester insgesamt acht Texte gelesen und debattiert, die vom Griechenland der Antike bis in die Moderne reichen und jeweils einer größeren Fragestellung untergeordnet sind. In der Vergangenheit waren dies: „Wie viel Staat braucht der Mensch?“, „Die Realisierung des Richtigen“, „Nun sag, wie hast du’s mit dem Rechte?“, „Unterwegs nach Utopia“ und „Paradigmen der Demokratie“.

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