Juristische Fakultät

Forum Unternehmensrecht

Verantwortliche Institution: Institut für Kartellrecht

Im Rahmen des "Forums Unternehmensrecht" referieren und diskutieren wirtschaftsrechtliche Experten zu aktuellen Fragestellungen mit denen sich die unterschiedlichsten Interessengruppen auseinandersetzen. Die eingeladenen Referenten sind Anwälte, Angehörige der Justiz, Mitarbeiter von Behörden des Bundes oder der Länder, die sich mit dem Wirtschaftsrecht beschäftigen sowie sonstige Berufsträger mit wirtschaftsrechtlicher Spezialisierung, die mit den Anwesenden in den Diskurs treten. Die Veranstaltung richtet sich an Studierende im Schwerpunkt, aber auch an alle anderen am Wirtschaftsrecht Interessierten.

 

Ringvorlesung Kartellrecht

Verantwortliche Institution: Institut für Kartellrecht

Im Rahmen der Ringvorlesung Kartellrecht referieren Vertreter der kartellrechtlichen Praxis zu ausgesuchten Themen und geben spannende Einblicke in die Praxis. Die eingeladenen Referenten sind Anwälte aus Düsseldorfer Kanzleien, Angehörige der lokalen Justiz, Mitarbeiter der Wettebewerbsbehörden sowie sonstige Berufsträger mit kartellrechtlicher Spezialisierung, die mit den Anwesenden in den Diskurs treten. Die Veranstaltungen richten sich an Studierende im Schwerpunkt, aber auch an alle anderen am Kartellrecht Interessierten.

 

Düsseldorfer Medizinrechts-Kolloquium

Verantwortliche Dozentin: Prof. Dr. Katharina Lugani (Institut für Rechtsfragen der Medizin)

Das Düsseldorfer Medizinrechts-Kolloquium ist eine Vortragsveranstaltung des Instituts für Rechtsfragen der Medizin, die Nachwuchswissenschaftler/innen aus ganz Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland eine Plattform bietet, um ihre medizin- und gesundheitsrechtlichen Forschungsprojekte (Dissertationen, Habilitationen etc.) einem fachkundigen Publikum vorzustellen. Die Teilnehmenden entstammen zu je ca. 50 % der Wissenschaft (Studierende, Doktoranden/innen, Habilitanden/innen, Hochschulprofessoren/innen) und der juristischen sowie medizinischen Praxis (Richter/innen, Anwälte/innen, Ärzte/innen, Mitarbeiter/innen bei Krankenkassen, Ärztekammern und einschlägig tätigen Unternehmen). Dadurch fördert das Kolloquium in hohem Maße den fachlichen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis und bietet den jungen Wissenschaftler/innen und teilnehmenden Studierenden die Möglichkeit, erste Kontakte in die praktische Berufswelt zu knüpfen.

 

Öffentlichen Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen des Instituts für Unternehmenssteuerrecht

Verantwortlicher Dozent: Prof. Dr. Matthias Valta (Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Steuerrecht)

Das dem Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Steuerrecht angeschlossene Institut für Unternehmenssteuerrecht will im Sommersemester 2020 eine öffentliche Vortrags‐ und Diskussionsveranstaltung anbieten und im Wintersemester eine weitere. Diese werden von Herrn Prof Dr. Matthias Valta organisiert und in Kooperation mit der Düsseldorfer Vereinigung für Steuerrecht e.V. durchgeführt und bieten ein Forum für den fachlichen Austausch von Wissenschaft und Praxis im Steuerrecht.

Das Forum richtet sich neben Doktoranden insbesondere auch an die Studierenden des Schwerpunktbereichs 8 „Steuerrecht“. Im Hinblick auf die im Wintersemester zu verfassende Hausarbeit, sollen sie dadurch an wissenschaftliche Denkprozesse und Arbeitsweisen herangeführt werden. Zudem können sie Kontakt zu späteren Arbeitgebern knüpfen.

 

Akademischer Lesekreis zur Staatsphilosophie

Verantwortlicher Dozente: Sven Jürgensen (Institut für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung) und Johannes Kemper

Im Akademischen Lesekreis zur Staatsphilosophie diskutieren Studierende und interessierte Bürger*innen philosophische Texte, die sich mit Fragen rund um den Staat und das Recht beschäftigen. Das Projekt ist auf ein gemeinsam erarbeitetes Verständnis der mitunter schwierigen Werke gerichtet und nimmt sich zum Ziel, die Relevanz für unser heutiges Gemeinwesen herauszuarbeiten. Aus diesem Grund werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt und großer Wert auf offene Diskussionen gelegt. Es werden in jedem Semester insgesamt acht Texte gelesen und debattiert, die vom Griechenland der Antike bis in die Moderne reichen und jeweils einer größeren Fragestellung untergeordnet sind. In der Vergangenheit waren dies: „Wie viel Staat braucht der Mensch?“, „Die Realisierung des Richtigen“, „Nun sag, wie hast du’s mit dem Rechte?“, „Unterwegs nach Utopia“ und „Paradigmen der Demokratie“.


Medizinische Fakultät

Medizinische Flüchtlingshilfe Düsseldorf

Verantwortliche Institutionen: Medizinische Flüchtlingshilfe Düsseldorf (Fachschaft Medizin) und Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin

Die Medizinische Flüchtlingshilfe Düsseldorf ist eine Initiative von Medizinstudierenden, die sich zum Ziel gesetzt hat, die medizinische Versorgung der Geflüchteten zu verbessern und gleichzeitig Medizinstudierenden an der HHU wesentliche Kompetenzen des ärztlichen Handelns zu vermitteln. Um dies zu erreichen, wurden folgende Hauptprojekte formuliert: Arztbesuche von Geflüchteten werden bei Bedarf von Medizinstudierenden und Dolmetschenden begleitet, um bürokratische Hindernisse und Sprachbarrieren überwinden zu können. Außerdem werden bilinguale Anamnesebögen in vielen verschiedenen Sprachen erstellt und so die Anamnese vereinfacht und
beschleunigt. So können Arzttermine notfalls auch ohne Sprachmittler*innen vor Ort besser ablaufen. Aufklärungskampagnen sollen den Gesundheitszustand von Geflüchteten in Düsseldorf verbessern.


Philosophische Fakultät

Staging Wor(l)ds, Embodiments: Performance and Translation

Verantwortliche Dozentin: Dr. Eva Ulrike Pirker (Institut für Anglistik und Amerikanistik)

Die Veranstaltung aus dem Masterstudiengang Literaturübersetzen lotet den Raum der Translation in alltäglichen und künstlerischen Prozessen aus, indem sie sich Analogien und Verwicklungen von Übersetzungsprozessen und performativen Praxen widmet. Wir beginnen auf der Bühne: Konkrete Adaptions-, Translations- und Inszenierungsprozesse des Festivals Theater der Welt bieten den Einstieg. Mit Expert_innen erörtern wir praktische und theoretische Zugänge zu Translation und Performativität. Schließlich untersuchen wir die Bühne der Sprache, alltägliche Translationssituationen und Machtkonstellationen. Die wichtigsten Einsichten werden in einer kollaborativen Publikation zugänglich gemacht. Die Veranstaltungssprache ist vorwiegend englisch.

 

Es geht um alles - Philosophie und Öffentlichkeit

Verantwortliche Dozent: Prof. Dr. Simone Dietz (Institut für Philosophie)

Das Ernstnehmen des öffentlichen Interesses an der Philosophie und die angemessene Präsentation philosophischer Fragen in der Öffentlichkeit bilden den Ausgangspunkt des Projekts. In einem gemeinsamen Seminar erkunden Philosophie-Studierende der HHU und der Kunstakademie theoretisch und praktisch das Verhältnis von „Philosophie und Öffentlichkeit“. Die öffentliche Veranstaltung im Schauspielhaus Düsseldorf „Es geht um alles! Ein Philosophy-Slam“, die in das Programm des Festivals ‚Theater der Welt‘ aufgenommen wurde, präsentiert die besten Beiträge der Studierenden zusammen mit Beiträgen eingeladener Gäste. Andere Studierende erproben medienwirksame Formen der Ankündigung und Rezension populär-wissenschaftlicher Veranstaltungen. Der Besuch der Festival-Veranstaltung European Philosophical Song Contest und ein Gespräch der Seminarteilnehmer mit den philosophischen Song-Autoren dient der weiteren kritischen Auseinandersetzung mit Formen der Popularisierung von Philosophie.

 

denXte – Studierende vermitteln Bürger_innen philosophische Forschungsergebnisse
mithilfe von Gedankenexperimenten

Verantwortliche Dozenten: Prof. Dr. Markus Schrenk und Dr. Amrei Bahr (beide Institut für Philosophie)

Im Rahmen des Lehrprojekts gestalten Studierende die interaktive Veranstaltungsreihe denXte zu philosophischen Gedankenexperimenten mit, indem sie in zwei Wissenschaftskommunikations-Modulen Bürger_innen philosophische Forschungsergebnisse vermitteln: Zum einen bringen die Studierenden Bürger_innen in Diskussionsrunden im Anschluss an die denXte-Vorträge philosophische Argumente und Positionen näher. Die Erfahrungen, die die Studierenden dabei sammeln, bringen sie
zum anderen in die Mitgestaltung einer Online-Plattform ein, die das Vor-Ort-Angebot von denXte um eine digitale Komponente erweitert. Die Bürger_innen erhalten so die Möglichkeit, im Austausch mit den Studierenden an aktuellen Debatten der akademischen Philosophie teilzuhaben. Die Studierenden entwickeln und schulen dabei ihre Fähigkeiten, philosophische Inhalte einem Laienpublikum zu vermitteln.

 

„Woraus wird morgen gemacht sein?“ Neue Felder schaffen für Kommunikation - Eine Ausstellung in der
Universitätsbibliothek

Verantwortliche Dozentin: Dr. Angela Weber (Institut für Germanistik)

Der Eingangsraum der Bibliothek als Transit zum Wissensspeicher der Universität scheint prädestiniert für die Inszenierung eines transitorischen Denkraums. Die seit Wintersemester 2018 laufenden, im von Frau Dr. Angela Weber durchgeführten Projekt bereits angestoßenen vielfältigen Austauschprozesse zur Frage nach einem zeitgemäßen Bildungsbegriff sollen nun öffentlichkeitswirksam als Ausstellung in der ULB präsentiert werden. Im Rahmen eines Praxisseminars werden wir gemeinsam mit unseren Studierenden die Ausstellung sowie ein Rahmenprogramm (Future-Slam) konzipieren. Unterstützung erhalten wir von Dominique Garaudel (moxie collective), der die Entwicklung der Ausstellungsidee/-umsetzung sowie die Werbekampagne begleiten wird. Ausgestellt in der Bibliothek fungieren die vielfältigen Stimmen zur Frage nach der Gestaltung unseres gemeinsamen Morgen gleichermaßen als Spiegel aktueller gesellschaftlicher Prozesse wie als Akt demokratischer Teilhabe. Ein zentrales Ziel der Ausstellung ist es, emanzipatorische Prozesse anzustoßen, die von der Universität aus in die Stadtgesellschaft hineinwirken können. Dies begreifen wir als Auftrag einer lebendigen Wissenschaft, als deren Vermittler sich unsere Studierenden im Projekt erfahren und ausprobieren können.

 

Welche BürgerInnen braucht die Demokratie? Philosophische und politikwissenschaftliche Perspektiven

Verantwortliche Dozenten: Katharina Gerl (DIID), Adis Selimi (Institut für Philosophie) und Jonathan Seim

Dass BürgerInnen und ihr vielfältiges Engagement notwendige Voraussetzung einer gelingenden demokratischen Gesellschaft sind, ist weitestgehend unbestritten. Darüber hinaus herrscht allerdings teilweise große Uneinigkeit, was daraus genau folgen soll. Dies betrifft zum einen den rechtlichen Status zum anderen die Praxis bürgerschaftlichen Engagements. Diese Frage ist in all ihren Facetten Gegenstand vieler grundlegender Debatten, die gegenwärtig in Politik und Gesellschaft verhandelt werden. Das Lehrprojekt besteht aus universitären und öffentlichen Veranstaltungen und macht sich zum Ziel, diese Debatten aus philosophischer und politikwis-senschaftlicher Perspektive aufzugreifen, um den gesellschaftlichen Diskurs über die Bereitstellung und Veranschaulichung wissenschaftlicher Ergebnisse auch über den Rahmen des Projektes hinaus zu bereichern.

 

ARTEFACTA 2020 - International Festival for Audio-visual Representations of Archaeology, Cultural History and Art

Verantwortliche Dozenten: Reinhard Köpf, Dr. Astrid Lang (beide Institut für Kunstgeschichte) und Dr. Tobias Winnerling (Institut für Geschichte)

Das ehemals als CINARCHEA bekannte Archäologie-Film-Festival hat eine neue Heimat gefunden: 2020 startet die Biennale erstmals unter der Bezeichnung ARTEFACTA – International Festival for Audio-visual Representations of Archaeology, Cultural History and Art in Düsseldorf. Zusätzlich zu archäologischen werden erstmals auch kunst- und kulturhistorische Produktionen vorgestellt, neben den klassischen Dokumentarfilm treten digitale Vermittlungsmedien (Apps, Podcasts, Games und 3D-Animationen). Die didaktische Begleitung des Programms wird von Dozierenden und Studierenden der Kunst-, und Geschichtswissenschaften der HHU durchgeführt und richtet sich nicht nur an das Fachpublikum, sondern vor Allem an die großen und kleinen Kunst- und Geschichtsfans in Düsseldorf und Umgebung.

 

„Erinnern heißt Handeln“ – Aktuelle Problemlagen der Erinnerungskultur am Beispiel der Düsseldorfer Gedenkstätten zum Nationalsozialismus

Verantwortliche Dozenten: Prof. Dr. Guido Thiemeyer und Dr. Thomas Gerhards (beide Institut für Geschichte)

Die seit den 1980er Jahren aus zivilgesellschaftlichem Engagement entstandenen Gedenkstätten zu den Verbrechen des Nationalsozialismus sind mittlerweile zentrale und professionalisierte Institutionen der deutschen Erinnerungskultur auf lokaler Ebene geworden. In einem Vertiefungsseminar analysieren Studierende der HHU die aktuellen Problemlagen und Herausforderungen der Gedenkstätten, nicht zuletzt mit den VertreterInnen der Düsseldorfer Einrichtungen („Mahn- und Gedenkstätte“ und „Erinnerungsort Alter Schlachthof“). In einer abschließenden Podiumsdiskussion im Haus der Universität werden Ergebnisse und offene Fragen vor und mit den BürgerInnen der Stadt diskutiert.


Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Corporate Digital Responsibility – Was bedeutet die unternehmerische Verantwortung in der digitalen Welt?

Verantwortliche Dozentin: Prof. Dr. Barbara E. Weißenberger (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Accounting) in Kooperation mit der studentischen Unternehmensberatung Gradify an der HHU

Durch die digitale Transformation werden für Unternehmen neue Verantwortungsfelder aufgeworfen. Für die Bürger*innen stellt sich im Gegenzug die Frage, welche Kompetenzen sie in den Bereichen Arbeit, Konsum oder soziales Verhalten benötigen, um sich in der digitalisierten Welt zu bewegen, sich als Verbraucher zu schützen oder auch, um digitale Verantwortung von Unternehmen einzufordern. Der vorliegende Antrag hat zum Ziel, durch studentische Projekte den Themenbereich„Corporate Digital Responsibility“ (CDR) im Hinblick auf unterschiedliche Handlungsfelder unternehmerischer Verantwortung zu beleuchten, durch Wissenschaftskommunikation Transparenz zu schaffen und Sensibilisierung für das Thema weiter zu fördern. Dabei wird auf Vorarbeiten aus der Forschung des Lehrstuhls für Controlling und Accounting aufgebaut, weiterhin auf bestehenden Arbeiten und Netzwerken der unternehmerischen Beratung Gradify. Als Multiplikatoren werden institutionelle Partner wie die IHK Düsseldorf oder die digitale Stadt Düsseldorf genutzt.

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