Regelmäßige Ausschreibung zum „Ad-hoc Fördertopf Bürgeruniversität“

Die Idee der Bürgeruniversität lebt vom offenen Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Aus diesem Grund fördert die Heinrich-Heine-Universität Aktivitäten, die einen solchen Austausch ermöglichen und zum öffentlichen Verständnis von Wissenschaft und Wissenschaftspraxis beitragen. Dabei kann es sich um innovative Veranstaltungsformate, Ausstellungen, Videos o.ä. handeln.

Der „Ad-hoc Fördertopf Bürgeruniversität“ bietet die Gelegenheit, für einzelne Maßnahmen des Wissenschaftsdialogs mit Bürgerinnen und Bürgern, eine Förderung von bis zu 1.000 € in einem einfachen Verfahren zu beantragen. Er richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Karrierestufen an der Heinrich-Heine-Universität. Auch Anträge von Studierenden sind möglich, soweit eine wissenschaftliche Begleitung durch Lehrende der Heinrich-Heine-Universität gewährleistet ist.

Die Fördermaßnahme soll zur Erprobung neuer und innovativer Formate des Wissenschaftsdialogs beitragen und somit der Stärkung des Profils der Heinrich-Heine-Universität als Bürgeruniversität dienen.

Start der regelmäßigen Ausschreibung:

31. Juli 2019

Einreichungsfrist für Anträge:

Anträge können ganzjährig eingereicht werden, Einreichungsfristen sind jeweils der 15. März, der 15. Juni, der 15. September und der 15. Dezember. Der nächste Stichtag ist der 15. Juni 2020

Zielsetzung des Ad-hoc Fördertopfs Bürgeruniversität

  • Verbesserung des Verständnisses von Bürgerinnen und Bürgern für Wissenschaft und Wissenschaftspraxis sowie Stärkung des Vertrauens in Wissenschaft.
  • Sensibilisierung und Begeisterung der Öffentlichkeit für aktuelle Wissenschaftsthemen.
  • Erprobung neuer Formate der Wissenschaftskommunikation.
  • Stärkung des Profils der HHU als Bürgeruniversität.

Förderinhalt

  • Förderung von Aktivitäten im Einklang mit den Zielen der Bürgeruniversität, die das öffentliche Verständnis für Wissenschaft und Wissenschaftspraxis fördern („Public understanding of science“).
  • Finanzielle Unterstützung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der HHU bei der Planung und Durchführung von Formaten der Wissenschaftskommunikation.
  • Förderung eines offenen Dialogs und einer wechselseitigen Kommunikation zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Bürgerinnen und Bürgern.

Fördermittel und Verfahren

  • Die Förderhöchstsumme beträgt 1.000 Euro pro Antrag.
  • Im Jahr steht ein Fördertopf über 12.000 Euro zur Verfügung.
  • Einreichungsfristen für Anträge sind 15. März, 15. Juni, 15. September und 15. Dezember eines Jahres (pro Quartal stehen 3.000 Euro zur Verfügung).
  • Eine Förderentscheidung wird innerhalb von 3 Wochen nach Einreichungsfrist getroffen.
  • Jede Antragstellerin / jeder Antragsteller kann nur einmal im Jahr gefördert werden.

Förderbedingungen

  • Durchführung der Maßnahme durch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Karrierestufen an der HHU.

    • Anträge von Studierenden sind möglich, wenn eine wissenschaftliche Begleitung durch Lehrende an der HHU gewährleistet ist.

  • Klare Ansprache von Zielgruppen jenseits der Forschungscommunity.
  • Einsetzen von dialogorientierten Vermittlungsformaten.
  • Einsetzen innovativer Formate bzw. deren Erprobung zur Wissenschaftsvermittlung.
  • Falls die beantragten Gelder zur Finanzierung bereits etablierter Formate (z. B. Ringvorlesung, Veranstaltungsreihen etc.) genutzt werden sollen, dann muss der Antrag weitergehende Elemente (z. B. neuartige Formen der Vermittlung, neue Zielgruppe, neuer Veranstaltungsort o.ä.) vorsehen.
  • Aktivitäten können nicht im Rahmen bereits bestehender (Projekt-)Förderungen finanziert werden.
  • Die geförderte Maßnahme muss innerhalb von sechs Monaten nach Förderzusage erfolgen.
  • Wird die Maßnahme nicht durchgeführt, müssen die Gelder zurückgezahlt werden.
  • Erstattung von Bewirtungs- und Reisekosten sowie Honorarverträge richten sich nach den Bestimmungen der HHU.
  • Bei der Durchführung der beantragten Maßnahme soll an geeigneter Stelle auf die Förderung durch die Bürgeruniversität verwiesen werden.
  • Der Stabsstelle Bürgeruniversität sollen Materialien über die geförderte Maßnahme durch die Fördermittelempfängerinnen und -empfänger für eine Veröffentlichung zur Verfügung gestellt werden (z. B. Fotos und Textdokumente für Webseite, Beiträge zum Bürgeruni-Blog etc.).
  • Reine Lehrprojekte, Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit, Marketing-Maßnahmen oder Publikationen, die nicht im Rahmen einer Aktivität zur Wissenschaftsvermittlung an Laien stehen, sowie Forschungsarbeiten können nicht gefördert werden.

Förderung von

  • Organisation, Durchführung und mediale Begleitung von dialogorientierten Aktivitäten zur Wissenschaftsvermittlung (innovative Veranstaltungsformate, Ausstellungen, Filmreihen, Videos etc.).
  • Kosten für Veranstaltungen, u.a.

    • zusätzliche Kosten bei Nutzung von bürgernahen Veranstaltungsorten (z. B. Café, Bibliothek, Bürgerhäuser, öffentliche Plätze o.ä.);
    • zusätzliche Kosten, die zur Verbesserung des Austauschs mit Bürgerinnen und Bürgern beitragen.

  • Planungskosten für Aktivitäten (jedoch keine wiss. Mitarbeiterinnen / wiss. Mitarbeiter; keine Kosten für Forschungsarbeiten).
  • Materialkosten (keine elektronischen Geräte, wenn diese standardmäßig vorhanden sind, z. B. Laptops, Kameras oder weitere Geräte und die nicht integraler Bestandteil der Aktivität sind).
  • Zielgruppenspezifische Bewerbung der beantragten Maßnahme.
  • Reisekosten und/oder Honorare für externe Referentinnen und Referenten.
  • Durchführung einer Evaluation der Maßnahme im Anschluss an die Aktivität.

Beispiele für geförderte Formate

  • Live-Veranstaltungen wie z.B. Festivals, Diskussionen, Vorträge, Workshops, Wissenschaftscafés, Wissenschaftsfeste, Ausstellungen;
  • Labortage;
  • Workshops zu Wissenschaftsthemen mit Bürgerinnen und Bürger;
  • Formate mit Beteiligung der Öffentlichkeit im Zuge der Aktivitäten (z. B. Abstimmung über Veranstaltungsthema);
  • Vermittlung über Medien, z.B. Social Media, Diskussionen über Blogs, Videos etc.;
  • Schulbesuche.

Begutachtungskriterien

  • Passgenauigkeit der beantragten Maßnahme für die ausgewählte Zielgruppe.
  • Relevanz des Themas für die adressierte Zielgruppe.
  • Dialogorientierung, Passgenauigkeit und Originalität der eingesetzten Formate.
  • Effizienz der beantragen Mittel.
  • Aktivität ist im Einklang mit den strategischen Zielen der Bürgeruniversität.

Begutachtungsprozess

Die Entscheidung über eine Förderung trifft die Rektorin.

Berichterstattung

Nach Abschluss der Förderung muss eine kurze, informelle Rückmeldung (max. ½ Seite) über den Verlauf der geförderten Maßnahme erfolgen (z. B. Zahl der Teilnehmenden, erreichte Zielgruppe o.ä.).

Antragsunterlagen (max. 2 S.)

  • Informationen zu Antragstellerinnen / Antragstellern
  • Beschreibung der beantragten Aktivitäten (inkl. Begründung des gewählten Formats, der Methode, Zeitplan o.ä.)
  • Klare Darstellung der anzusprechenden Zielgruppe
  • Kurze Einordnung in die strategischen Ziele der Bürgeruniversität
  • Nennung der Kooperationspartner (falls vorhanden)
  • Kostenkalkulation

Antragseinreichung

Bitte senden Sie Ihren Antrag per E-Mail in einem PDF-Dokument in deutscher oder englischer Sprache an die Stabsstelle Bürgeruniversität (buergeruni(at)hhu.de). Die Auswahlentscheidung erfolgt jeweils innerhalb von drei Wochen nach den Einreichungsfristen (15. März, 15. Juni, 15. September, 15. Dezember). Sie werden unmittelbar im Anschluss über die Förderentscheidung benachrichtigt.

Ansprechpartner / Weitere Informationen

Bei Fragen zur Antragstellung können Sie sich gerne an die Stabsstelle Bürgeruniversität wenden. Ihr Ansprechpartner zum Ad-hoc Fördertopf Bürgeruniversität ist Dr. Marcel Solar.

Dr. Marcel Solar

Leiter Stabsstelle Bürgeruniversität

marcel.solar(at)hhu.de

0211 / 81-10060

 

Mehr zu den Hintergründen und Zielen der Bürgeruniversität:

http://www.buergeruni.hhu.de

 

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