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Geförderte Projekte

Hier finden Sie die geförderten Projekte von “Bürgeruniversität in der Lehre”.
Zusätzlich präsentieren sich einige der Projekte auch auf dem Bürgeruni Blog.

9. Förderrunde (2026/2027)

Projektverantwortliche: 

Prof. Dr. Stefan Marschall, Jonas Bongartz, M.A. (Institut für Sozialwissenschaften, Lehrstuhl Politikwissenschaft II)

Projektbeschreibung:

Kommunalwahlen haben in der öffentlichen Wahrnehmung oft eine geringere Relevanz als andere Wahlen, obwohl die Zusammensetzung lokaler Parlamente entscheidenden Einfluss auf die Lebensrealität der Menschen vor Ort ausübt. Im Rahmen des Lehrprojektes wird daher mit dem lokal-o-mat Bremerhaven eine digitale Wahlhilfe für die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung 2027 entwickelt, die Wahlberechtigten den inhaltlichen Zugang zu kommunaler Politik vereinfacht und sie zu einer Stimmabgabe motivieren kann. Studierende erhalten dadurch die Möglichkeit, im Kontext des Projektes einen Beitrag zur politischen Partizipation und der Stärkung demokratischer Resilienz zu leisten.

Lehr-Lernformat: Service Learning

Projektverantwortliche: 

Prof. Dr. Ulli Seegers, Nana Tazuke-Steiniger, M.A. (Institut für Kunstgeschichte, MA Kunstvermittlung und Kulturmanagement)

Projektbeschreibung:

Ausstellungen von NS-Kunst in öffentlichen Institutionen haben seit 1945 bis heute immer wieder kontroverse Diskussionen ausgelöst. „Best Practice Beispiele“ hierfür sind nach dem aktuellen Forschungsstand bislang noch nicht ausreichend vorhanden. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie wir uns heute mit der Ausstellungs- und Sammlungsgeschichte von NS-Kunst auseinandersetzen können, ohne nostalgische Rezeptionsweisen zu begünstigen. Die Studierenden analysieren ausgewählte Fallbeispiele und führen öffentliche Podiumsdiskussionen mit externen Gästen über den Umgang mit NS-Kunst. Auf dieser Grundlage konzipieren und realisieren sie in Zusammenarbeit mit den Düsseldorfer Vereinen „701 e.V.“ und „Antimonument e.V.“ eine Ausstellung.

Lehr-Lernformat: Wisskomm in der Lehre

Projektverantwortliche: 

Dr. Maria Sojka, Prof. Dr. Gottfried Vosgerau (Institut für Philosophie)

Projektbeschreibung:

Wissen.Schaffen.Lernen ist ein interdisziplinäres Lehrprojekt für nachhaltige Wissenschaftskommunikation, die neben Fachwissen vor allem allgemeines Wissen über wissenschaftliches Arbeiten vermittelt. Studierende der Philosophie und der Naturwissenschaften werden mit wichtigen Konzepten der Wissenschaftstheorie vertraut gemacht und lernen, wissenschaftliche Methoden epistemologisch zu reflektieren. Darauf aufbauend entwickeln sie ein Schülerlaborexperiment, das Grundschüler*innen mit experimentellen Methoden vertraut macht und so die Grundlagen wissenschaftlichen Denkens praktisch vermittelt.

Lehr-Lernformat: Wisskomm in der Lehre

Projektverantwortliche: 

PD Dr. Elfi Vomberg (Institut für Kulturwissenschaften, Abteilung Medien- und Kulturwissenschaft) 

Projektbeschreibung: 

Wie klingt ein Orchester, wenn es auf Anime trifft? Und wie sieht das Konzert der Zukunft aus? In Kooperation mit dem WDR entwickeln Studierende der Medien- und Kulturwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität neue Wege zwischen Konzertsaal, Popkultur und digitaler Öffentlichkeit. Sie konzipieren und realisieren öffentliche Anime- und K-Pop-Konzerte und gestalten zugleich innovative digitale Formate für die Klangkörper des WDR. Das Projekt verbindet wissenschaftliche Reflexion mit realer Praxis und macht Studierende zu aktiven Gestalter*innen kultureller Transformation.

Lehr-Lernformat: Service Learning

Projektverantwortlicher: 

PD Dr. Tobias Winnerling (Institut für Geschichtswissenschaften)

Projektbeschreibung:

Im Lehrprojekt arbeiten Studierende die Geschichte der Stadt Düsseldorf und des Rheinlands auf, indem sie historische Stadt- und Umgebungstouren erstellen und mithilfe einer Actionbound-Installation öffentlich frei zur Nutzung zur Verfügung stellen. Zugleich wird nicht nur eine dauerhafte Plattform für solche zukünftigen Lehrveranstaltungen geschaffen, sondern das Angebot an Touren wird auch durch die Übertragung der Inhalte des Lehr-Lern-Projekts HistoriaApp (2017-2024) in die Actionbound-Installation erweitert. Damit werden auch diese Inhalte wieder öffentlich zugänglich und nutzbar gemacht und gehalten.

Lehr-Lernformat: Wisskomm in der Lehre

Projektverantwortliche: 

Prof. Dr. Sarah Wobick-Segev, Dr. Farina Marx (Institut für Jüdische Studien)

Projektbeschreibung:

Das Lehrprojekt „Indirekte Antisemitismusprävention in der Praxis“ verbindet Jüdische Studien mit gesellschaftlich relevanter Bildungsarbeit. In Kooperation mit der Alte Synagoge Essen entwickeln Studierende über zwei Semester hinweg eigene Vermittlungsformate für schulische und außerschulische Kontexte. Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass antisemitische Deutungsmuster häufig dort entstehen, wo Wissen über jüdische Geschichte, Kultur und Gegenwart fehlt oder verzerrt ist. Durch die Verbindung von fachlicher Vertiefung, didaktischer Qualifizierung und praktischer Anwendung erwerben die Teilnehmenden zentrale Kompetenzen der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit. Die im Projekt entwickelten Materialien werden nachhaltig in der Bildungsarbeit weiterverwendet.

Lehr-Lernformat: Service Learning

Projektverantwortliche: 

Prof. Dr. Anne Schneider (Lehrstuhl für Deutsches, Europäisches und Internationales Strafrecht)

Projektbeschreibung:

Die Literarische Rechtsberatung – die LitReba – ist eine einzigartige Form der studentischen Rechtsberatung. Autor*innen fiktionaler Werke jeglicher Art – seien es Drehbücher, Romane oder Schauspielstücke – können sich mit Rechtsfragen aus dem geltenden deutschen Recht, die sich aus dem fiktionalen Inhalt ihrer Werke ergeben, an die Studierenden für eine Beratung wenden. Die Studierenden bearbeiten die Anfragen unentgeltlich im Tandem und beantworten diese in einer verständlichen Form. Unterstützt werden die Studierenden von Diplom- oder Volljurist*innen. Autor*innen erhalten somit einen niederschwelligen Zugang zu juristischen Informationen, während den Studierenden die Möglichkeit geboten wird, sich mit speziellen Rechtsfragen auseinanderzusetzen und ihr Rechercheergebnis in verständlicher Weise zu kommunizieren.

Lehr-Lernformat: Service Learning

Projektverantwortlicher: 

Prof. Dr. Till Zimmermann (Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht)

Projektbeschreibung:

Die Heinrich-Heine-Universität wird Teil des weltweiten „Innocence Project“. Mit der Gründung der studentischen Law Clinic Wiederaufnahme wird eine kostenfreie Anlaufstelle für Bürger*innen geschaffen, die den Eindruck haben, zu Unrecht für eine Straftat verurteilt worden zu sein. Gemeinsam mit erfahrenen Praktiker*innen prüfen Jurastudierende Gerichtsurteile und helfen bei der Ausarbeitung von strafrechtlichen Wiederaufnahmeanträgen. In Kooperation mit dem renommierten Verein „Fehlurteil und Wiederaufnahme“ unterstützt die Law Clinic die Aufdeckung von Justizirrtümern und informiert die Öffentlichkeit über rechtliche Voraussetzungen, strukturelle Hürden und die Vorgehensweise zur Korrektur von Fehlurteilen.

Lehr-Lernformat: Service Learning

8. Förderrunde (2025/2026)

Projektverantwortliche:

PD Dr. Jens Fleischhauer (Linguistik an der HHU)
Dr. Dominic Schmitz (English Language and Linguistics an der HHU)
Prof. Dr. Stefan Hartmann (Germanistische Sprachwissenschaft an der HHU)

Projektbeschreibung:

Gendersensible Sprache – oder kurz „Gendern“ – zählt zu den sprachbezogenen Themen, die in der öffentlichen Debatte mit am kontroversesten diskutiert werden. Der Diskurs stützt sich jedoch oft auf fachwissenschaftlich nicht fundierte Behauptungen und Narrative. Umso wichtiger ist es, Perspektiven aus den relevanten Fachdisziplinen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dieses Lehrprojekt setzt sich daher zum Ziel, gemeinsam mit Studierenden einen populärwissenschaftlichen Podcast zu diesem Thema zu erarbeiten. Im Zuge dessen erhalten die Studierenden die Möglichkeit, sich eingehend und praxisorientiert mit den Grundlagen guter Wissenschaftskommunikation vertraut zu machen. 

Weitere Informationen und die Podcast-Episoden finden Sie unter: https://spracheundgendern.phil.hhu.de/

Lehr-Lernformat: Wissenschaftskommunikation in der Lehre

Projektverantwortliche:

Julia Mirkin
Dr. Alexander Christian (beide Philosophie an der HHU)

Projektbeschreibung:

Vertrauen in die Wissenschaft ist eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Verständigung über komplexe Probleme wie den Klimawandel. Das Seminar thematisiert, wie Wissenschaftskommunikation zu einem reflektierten und vertrauensfördernden Umgang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen beitragen kann. Die Studierenden bearbeiten drei Schwerpunkte: 1) Messbarkeit und Wahrnehmung von Vertrauen in die Klimawissenschaft, 2) Strategien gezielter Desinformation, 3) Resilienz gegenüber Falschinformationen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen sie in Blogbeiträgen auf dem Blog der Bürgeruniversität. 

Lehr-Lernformat: Wissenschaftskommunikation in der Lehre

Projektverantwortliche:

Prof. Dr. Anja Oesterhelt (Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der HHU)

Projektbeschreibung:

Zum 170. Todestag Heines, dem 17. Februar 2026, wurde der Stadtöffentlichkeit auf der großen Bühne des Hauses der Universität das Hörstück „Düsseldorf – Hamburg – Paris. Unterwegs mit Heinrich Heine“ des Düsseldorfer Künstlers Ronald Kurt live präsentiert. Das Besondere ist, dass der Künstler ein schon bestehendes Hörstück neu mit Studierenden arrangiert und komponiert, sowie dieses in eine Bühnenperformance verwandelt. Der Schauspieler und Theaterpädagoge Steffen Reuber – die Stimme Heines im Hörstück – begleitet das Projekt durch Übungen zur Stimmbildung, Körperhaltung und szenischen Darstellung. Die so entstehende Neuinszenierung wird als eigenständiges Hörstück produziert, um auch über Heines 170. Todestag hinaus der städtischen Erinnerung an Heine neue Impulse zu geben. 

Die Videoaufzeichnung der Hörbuchperformance finden Sie hier: https://www.germanistik.hhu.de/abteilungen/abteilung-ii-neuere-deutsche-literaturwissenschaft/univ-prof-anja-oesterhelt/lehre

Lehr-Lernformat: Wissenschaftskommunikation in der Lehre

Projektverantwortliche:

Dr. Jasmin Pfeifer (Linguistik an der HHU)

Projektbeschreibung:

Die meisten von uns haben sich sicher schon einmal gefragt, warum wir ein ganz bestimmtes Lied nicht mehr aus dem Kopf kriegen und damit einen „Ohrwurm“ haben. Oder warum uns ein anderes Lied unweigerlich an diesen einen Sommer in unserer Jugend denken lässt. Oder – anders gewendet – warum dieser eine Freund einfach so unfassbar „unmusikalisch“ ist. Das Ziel des Projektes ist es, die Einheit von Sprache und Musik aus sprachwissenschaftlicher Perspektive gemeinsam mit der Öffentlichkeit zu erforschen. Geplant ist eine Kombination aus einer Ringvorlesung mit drei regulären Bachelor-/Master-Seminaren, Exkursionen sowie einer abschließenden Abendveranstaltung zur öffentlichen Präsentation der gesammelten Erkenntnisse. 

Lehr-Lernformat: Forschendes Lernen in/mit der Gesellschaft

Projektverantwortliche:

Dr. Olga Katharina Schwarz (Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der HHU)

Projektbeschreibung:

Historische Ereignisse und Prozesse prägen unsere Gesellschaft und sind ein wichtiger Fundus für die Dichtung. In der Gegenwartslyrik wird Geschichte in besonderer Weise reflektiert, wenn eigenes Erleben mit historisch bedeutsamen Begebenheiten verknüpft und so ein eigener Zugang zur Geschichte geschaffen wird. Hier setzt das Projekt an und reflektiert, vermittelt und präsentiert in drei Formaten der Wissenschafts- und Kulturvermittlung die Forschung zum Thema sowie auch die Bedeutung von Geschichte für Gegenwart und Kunst: in einer Lyriklounge (als Dialogformat), in Instagram-Videos und Blogbeiträgen sowie in einer Ausgabe der renommierten, an literarisch Interessierte gerichteten Zeitschrift "Sprache im technischen Zeitalter". 

Lehr-Lernformat: Wissenschaftskommunikation in der Lehre

Projektverantwortliche:

Dr. Ellen Oldenburg 
Dr. Ovidiu Popa (beide Quantitative und Theoretische Biologie an der HHU)

Projektbeschreibung:

Das Projekt "Polargebiete: Expedition in die Extreme" verbindet modernste Klimaforschung mit interaktiver Lehre. Studierende analysieren mit KI-gestützten Methoden mikrobiologische Prozesse der Arktis und erforschen ihre Auswirkungen auf europäische Ökosysteme. Zudem erlernen sie die Kommunikation von Forschungsergebnissen für ein breites Publikum. Exkursionen und Podiumsdiskussionen fördern den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und verdeutlichen die Bedeutung globaler Klimaveränderungen auf lokaler Ebene. Ein zentrales Element ist die Konzeption und Umsetzung einer interaktiven Ausstellung, die 2026 im Haus der Universität gezeigt werden soll. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.polarscience.de/

Lehr-Lernformat: Wissenschaftskommunikation in der Lehre

Projektverantwortliche:

Dr. Christian Theisen
Dr. med. B. sc. Carolin Kieckhäfer (beide LVR-Klinikum Düsseldorf)

Projektbeschreibung:

Düsseldorf gilt als lebenswerte Stadt, die vielfältige Möglichkeiten zur Förderung der seelischen Gesundheit bietet. Trotz dieser Vielfalt ist der Zugang zu den passenden Angeboten unübersichtlich und daher sowohl für Bürger*innen als auch Fachkräfte schwierig. Im Projekt "Kompass seelische Gesundheit Düsseldorf" greifen Studierende dieses Problem auf und versuchen in enger Zusammenarbeit mit interessierten Bürger*innen und Betroffenen einen kreativen, dynamischen und leicht zugänglichen Überblick über die Angebote zur seelischen Gesundheit zu schaffen. Ziel ist es, eine Plattform zu entwickeln, die sowohl für Nutzer*innen als auch für Fachkräfte eine übersichtliche und nutzerfreundliche Orientierung bietet. 

Lehr-Lernformat: Service Learning

Projektverantwortliche:

Dr. Julia Römhild (Kunstvermittlung und Kulturmanagement an der HHU)

Projektbeschreibung:

Wie lässt sich die gesellschaftliche Wirkung kulturvermittelnder Angebote sichtbar machen? Das Lehrprojekt des Masterstudiengangs Kunstvermittlung und Kulturmanagement fördert forschendes Lernen durch die Analyse der gesellschaftlichen Wirkung kultureller Teilhabe im Kontext der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs). In Kooperation mit der Stiftung Zollverein entwickeln Studierende ein empirisches Evaluationskonzept, führen eine eigene quantitative Erhebung durch und analysieren die Ergebnisse unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Die Resultate werden im Sommersemester 2026 gemeinsam mit den Praxispartner*innen präsentiert. 

Lehr-Lernformat: Forschendes Lernen in/mit der Gesellschaft

Projektverantwortliche:

Prof. Dr. Anne Schneider (Deutsches, Europäisches und Internationales Strafrecht an der HHU)

Projektbeschreibung:

Im Rahmen des Projekts soll mit der "LitReba" eine neue Form der studentischen Rechtsberatung etabliert werden. Rechtsfragen aus dem geltenden deutschen Recht, die in fiktionalen Werken auftreten und zu denen die Autor*innen eine juristische Bewertung haben möchten, werden von einem Team studentischer Rechtsberater*innen für Nichtjurist*innen verständlicher Form beantwortet. Dies gibt Autor*innen einen niedrigschwellligen Zugang zu juristischen Informationen, während die Studierenden lernen, Spezialfragen zu recherchieren und die Ergebnisse verständlich zu kommunizieren. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://litreba.de/

Lehr-Lernformat: Service Learning

7. Förderrunde (2024/2025)

Projektverantwortliche:

Prof. Dr. Petra Bauer (Institut für Botanik der HHU)

Projektbeschreibung:

Das Projekt fördert die gesellschaftliche Transformation und Nachhaltigkeit durch Biokohle zur Kohlenstoffsequestrierung und ökologisches Gärtnern. Datengesteuerte Untersuchungen sind zentrale Elemente des experimentellen Arbeitsplans. Drei der siebzehn globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung werden adressiert. Studierende planen das Projekt, setzen es um und kommunizieren mit der Öffentlichkeit und Praxispartner*innen. Die Öffentlichkeitskommunikation erfolgt über verschiedene Medien wie Blogs, Podcasts und Events. Zielgruppen sind die interessierte Öffentlichkeit im Rahmen von Urban Gardening im Düsseldorfer Raum und Start-Ups im nachhaltigen Sektor. Forschendes Lernen steht im Fokus des Projekts, wodurch Studierende praktische Fähigkeiten und credit points erwerben können.

Lehr-Lernformat: Forschendes Lernen in der Gesellschaft

Projektverantwortliche:

Prof. Dr. Thomas Klenzner, Susann Thyson, Maika Werminghaus (Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums Düsseldorf)

Projektbeschreibung:

Das Blockseminar „Awareness Hörbeeinträchtigung“ zielt darauf ab, das Bewusstsein von Studierenden für Barrieren und Herausforderungen, die Menschen mit Hörbeeinträchtigung und Cochlea-Implantat(CI)-Versorgung im Alltag erleben, zu stärken. Mittels Service Learning verknüpfen sie theoretisches Wissen mit praktischer Anwendung und gesellschaftlichem Engagement. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen und Betroffenen entwickeln Studierende Handlungsstrategien zur Verbesserung der Inklusionssituation von Menschen mit Hörbeeinträchtigung. Die Seminarinhalte vermitteln Aspekte sozialer Verantwortung und interdisziplinären Denkens.

Lehr-Lernformat: Service Learning

Projektverantwortliche:

Dr. Julia Römhild (Akademische Ratsstelle für den Bereich Kulturmanagement, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der HHU)

Projektbeschreibung:

Das Lehrprojekt des Masterstudiengangs Kunstvermittlung und Kulturmanagement fördert forschendes Lernen durch die Messung positiver gesellschaftlicher Auswirkungen der Museumsarbeit. Der Fokus liegt auf der Erreichung der Sustainable Development Goals (SDGs) der UN-Agenda 2030 durch kulturelle Teilhabe. Studierende arbeiten mit dem Kunstpalast Düsseldorf und der Fritz Henkel Stiftung zusammen, um theoretische Konzepte in die Praxis umzusetzen. Sie entwickeln und testen Methoden zur Impact-Messung anhand von vier Wirkungspfaden: Wohlfühlort Museum, Community Building, kulturelle Bildung und Stärkung des städtischen Netzwerks. Das Projekt umfasst u.a. Workshops mit Praxisexpert*innen, eine Exkursion und eine Online-Tagung.

Lehr-Lernformat: Forschendes Lernen in der Gesellschaft

Projektverantwortliche:

Prof. Dr. Kirstin Scholten (Lehrstuhl für Supply Chain Management, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der HHU)

Projektbeschreibung:

Studierende des Kurses "Purchasing and Supply Management" in der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät erarbeiten selbstdefinierte Einkaufsthemen, in einem selbstdefinierten Kursprojekt, für eine selbstdefinierte Zielgruppe, mit einem selbstdefinierten konkreten Output. Die Anforderung an das Projekt ist, Wissen aus der Theorie und Forschung mit der Realität und Praxis zu verbinden. Um Einsichten aus der Praxis zu bekommen, soll ein Netzwerk von Einkäufer*innen in den Kurs eingebunden werden, sodass Projektuntergruppen eine*n Mentor*in haben für den Austausch und die Analyse von theoretischem Wissen. Das Endresultat des Kurses wird mit der Öffentlichkeit geteilt.

Lehr-Lernformat: Wissenschaftskommunikation in der Lehre

Projektverantwortliche:

Prof. Dr. Ulli Seegers, Theresa Stärk (Institut für Kunstgeschichte der HHU, Professur Kunstvermittlung und Kunstmanagement)

Projektbeschreibung:

In der Kulturpublikumsforschung bislang noch nicht allzu lange beachtet, zeigt das „digitale Museumspublikum“ neue, aber auch altbekannte Bedürfnisse in seinem virtuellen Kunst- und Kulturgenuss, dessen Nutzungsverhalten zu digitalen Vermittlungsangeboten Ausgangspunkt der Lehrveranstaltung darstellt. Das Projekt „Kunst auf einen Klick! Digitale Kunstvermittlung und ihr Publikum“ führt Studierende praxisnah an Publikumsforschung im virtuellen Raum heran, gibt einen Überblick zu digitalen Kunstvermittlungsangeboten und evaluiert mit der eigenständigen Durchführung einer Besucher*innenstudie in Form einer empirischen qualitativen Studie an der Kunstsammlung NRW bestehende digitale Vermittlungsangebote des Museums.

Lehr-Lernformat: Forschendes Lernen in der Gesellschaft

Projektverantwortliche:

Dr. Maria Sojka, Prof. Dr. Gottfried Vosgerau, Prof. Dr. Michael Schmitt (Institut für Philosophie & Institut für Physikalische Chemie der HHU)

Projektbeschreibung:

Wissen.Schaffen.Lernen ist ein interdisziplinäres Lehrprojekt für nachhaltige Wissenschaftskommunikation, die neben Fachwissen vor allem allgemeines Wissen über wissenschaftliches Arbeiten vermittelt. Studierende der Philosophie und der Chemie werden mit wichtigen Konzepten der Wissenschaftstheorie vertraut gemacht und lernen, wissenschaftliche Methoden epistemologisch zu reflektieren. Darauf aufbauend entwickeln sie ein Schülerlaborexperiment, das Grundschüler*innen mit experimentellen Methoden im Kontext von Umweltschutzproblemen vertraut macht und so die Grundlagen wissenschaftlichen Denkens praktisch vermittelt.

Lehr-Lernformat: Wissenschaftskommunikation in der Lehre

Projektverantwortlicher:

Dr. Jens Temmen (Institut für Anglistik der HHU, American Studies)

Projektbeschreibung:

Das Lehrprojekt zielt darauf ab, einen kritischen Blick auf die faschistischen Wurzeln der modernen Weltraumforschung zu vermitteln. Dabei wird im Seminarkontext mit Studierenden eine Fotoausstellung in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Lewis Bush erarbeitet, die einer breiten und interessierten Öffentlichkeit bildlich und mithilfe von Hintergrundinformationen vermitteln soll, welchen Einfluss die Ursprünge der Raketentechnik in der NS-Zeit auf die moderne Weltraumindustrie bis heute haben. Die Ausstellung soll im Rahmen der Nacht der Museen 2025 im Haus der Universität stattfinden.

Lehr-Lernformat: Wissenschaftskommunikation in der Lehre

Projektverantwortliche:

Prof. Dr. Kilu von Prince, Niklas Wiskandt (Institut für Linguistik der HHU)

Projektbeschreibung:

In unserer Stadt Düsseldorf und unserem Bundesland Nordrhein-Westfalen werden zahlreiche Sprachen gesprochen. Eine davon ist Wolof, eine Atlantik-Kongo-Sprache, die hauptsächlich im Senegal gesprochen wird. Im Projekt wird mit dem Jäppoo NRW e.V. zusammengearbeitet, einer Vereinigung von Senegales*innen in Nordrhein-Westfalen, um Studierende der Linguistik mit Wolof und seinen Sprecher*innen in Kontakt zu bringen. Den Rahmen bildet ein Aufbauseminar, in dem zunächst Methoden der linguistischen Feldforschung und kulturelle Aspekte behandelt werden. Studierende und Sprecher*innen erforschen anschließend kooperativ spannende Eigenschaften des Wolof und präsentieren ihre Forschungsergebnisse gemeinsam der Öffentlichkeit.

Lehr-Lernformat: Forschendes Lernen in der Gesellschaft

Die Projekte der 1.-6. Förderrunde finden Sie im Archiv.