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FAQs

Sie haben Fragen rund um die HHU als Bürgeruniversität? Hier finden Sie alle Antworten!

Bei weiteren Fragen oder Anliegen, kontaktieren Sie gern jederzeit unser Team der Stabsstelle.

Häufig gestellte Fragen - allgemein

Als Bürgeruniversität sucht die Heinrich-Heine-Universität den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Dafür bietet die HHU mit ihren Wissenschaftler*innen zahlreiche öffentliche Veranstaltungen an, etabliert Diskussionsforen, fördert das bürgerschaftliche Engagement und bezieht Bürger*innen sowie weitere Vertreter*innen der Zivilgesellschaft in Forschung und Lehre ein. Der Dialog mit den Bürger*innen Düsseldorfs und über die Stadtgrenzen hinweg wird von beiden Seiten wertgeschätzt und durch verschiedene Maßnahmen gefördert.

Wir sind davon überzeugt, das Interesse an der und das Vertrauen in die Wissenschaft durch einen offenen Dialog und eine konstruktive Zusammenarbeit mit allen Akteur*innen der Gesellschaft stärken zu können. Mit ihrer Ausrichtung als Bürgeruniversität kommt die HHU ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nach, sie erhöht die Akzeptanz von Forschungsergebnissen und wissenschaftlichen Innovationen und lässt Ideen und Impulse aus der Gesellschaft in die Forschung einfließen.

Seit 1988 trägt die Universität Düsseldorf den Namen des Dichters und Sohnes der Landeshauptstadt Heinrich Heine. Kaum ein anderer Schriftsteller kann mit seinem Werk und den durch ihn verkörperten Werten – Toleranz, Weltoffenheit, Gleichheit und Freiheit – die Bürgeruniversität besser repräsentieren als er. Denn als Bürgeruniversität öffnet sich die HHU ganz im Sinne Heines verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen, ermuntert Bürger*innen zu Dialog und Teilhabe, vermittelt ihren Studierenden eine breite, humanistische Bildung und gestaltet mit ihren Forschungsergebnissen den Fortschritt der Gesellschaft mit.

Im Zentrum der Bürgeruniversität steht der Dialog zwischen den Wissenschaftler*innen der Heinrich-Heine-Universität und den Bürger*innen. Deshalb geht das Angebot auch in zwei Richtungen:

Zum einen an interessierte Bürger*innen aus Düsseldorf und, gerade bei digitalen Formaten, auch darüber hinaus. Dabei soll bewusst auch der Austausch mit Personen gesucht werden, die sich bislang noch nicht für Themen der Wissenschaft begeistern konnten. Die Bürgeruniversität versteht sich als Angebot an alle Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Bildungsstand und Einkommen.

Zum anderen sollen die Mitglieder der HHU dabei unterstützt und begleitet werden, genau diesen Dialog zu führen: in ihrer Forschung, ihren Lehrveranstaltungen und durch eine gute Kommunikation ihrer wissenschaftlichen Arbeit, An sie richten sich daher zahlreiche Förderungs- und Beratungsangebote im Rahmen der Bürgeruniversität. Alle Informationen dazu finden Sie hier.

Das erste Programm zur Bürgeruniversität wurde im Wintersemester 2019/2020 veröffentlicht, und wird nun halbjährlich im Semesterrhythmus, also immer zum 01.04. und zum 01.10. eines Jahres erscheinen. Das Programm beinhaltet eine eigens zusammengestellte Auswahl unterschiedlicher Veranstaltungen aus allen Bereichen der Universität. Es wird auf unserer Webseite veröffentlicht und kann heruntergeladen werden. Zudem werden gedruckte Exemplare im Haus der Universität, an verschiedenen Orten auf dem Uni-Campus und in der Stadt ausgelegt.

Um tagesaktuell über neue Veranstaltungen oder Änderungen informiert zu bleiben, werfen Sie am besten einen Blick in unseren Online-Kalender.

"Bürgeruniversität“ kann überall dort stattfinden, wo ein Austausch zwischen Bürger*innen sowie Mitgliedern der HHU zu wissenschaftlichen Themen stattfindet.

Daher laden wir Sie vor allem auf den Campus der HHU, ins Haus der Universität am Schadowplatz sowie an weitere öffentliche Orte der Stadt ein. Alle Informationen dazu finden Sie hier.

Häufig gestellte Fragen - HHU-Mitglieder

Wenden Sie sich mit Ihrem Vorschlag oder Ihrer Idee gern jederzeit an die Stabsstelle Bürgeruniversität (). Dann können wir gemeinsam besprechen, welche Mittel und Wege geeignet sind, um Ihr Thema zu kommunizieren, welche Schritte bei der Planung bedacht werden sollten, welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt und in welcher Form Ihr Vorhaben ins Programm Bürgeruniversität aufgenommen werden kann.

Für die Pressekommunikation, wenden Sie sich bitte an die Stabsstelle Presse und Kommunikation.

In das Programm aufgenommen werden Veranstaltungen, die den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ermöglichen. Das können Vorträge und Diskussionsveranstaltungen sein, ebenso wie Science Slams, Barcamps, Ausstellungen oder Führungen, teils auch digitale Formate.

Die Veranstaltungen sollen dabei folgende Kriterien erfüllen:

  • die Veranstaltung wird von Wissenschaftler*innen der HHU angeboten oder von diesen organisiert
  • es werden eigene Forschungsergebnisse vorgestellt und/oder eine aktuelle wissenschaftliche Fragestellung beleuchtet
  • das Thema ist für ein Publikum ohne Vor-/Fachkenntnisse gut verständlich und relevant
  • die Veranstaltung regt zum Austausch und zur Diskussion an

Über die Aufnahme ins Programm entscheidet die Rektorin in Abstimmung mit der Stabsstelle Bürgeruniversität.

Im Rahmen der Bürgeruniversität kann eine Förderung in den Bereichen Forschung, Lehre und Wissenschaftskommunikation beantragt werden.

Im Rahmen von „Bürgeruniversität in der Lehre“ werden seit 2018 Lehrveranstaltungsformate unterstützt, die das gesellschaftliche Engagement von Studierenden fördern und den Dialog mit der Gesellschaft suchen. Für das Förderprogramm werden jeweils jährlich zentrale Qualitätsverbesserungsmittel beantragt und die Förderung einmal im Jahr ausgeschrieben, i.d.R. im Sommersemester. Mehr zur Förderlinie „Bürgeruniversität in der Lehre“ finden Sie hier.

Mit Eigenmitteln in Höhe von jährlich insgesamt 140.000 Euro finanziert die HHU einen Förderfond für Citizen Science Projekte. Hierbei handelt es sich um HHU-Forschungsprojekte, die bei ihren Vorhaben Bürger*innen sowie Vertreter*innen der organisierten Zivilgesellschaft aktiv mit einbeziehen. Das kann von der gemeinsamen Erarbeitung eines Projektantrags über die Beteiligung bei der Durchführung von Projekten bis hin zur Überführung in die Anwendung reichen. Weitere Informationen zum Förderfonds finden Sie hier.

Zur Unterstützung von Formaten der Wissenschaftskommunikation steht der „Ad-Hoc-Fördertopf“ der Bürgeruniversität zur Verfügung. Die Förderhöchstsumme für einzelne Projekte beträgt 1.000 €. Alle Informationen zum Ad-hoc Fördertopf finden Sie hier.

Von Seiten der Stabsstelle Bürgerbeteiligung werden regelmäßig verschiedene Weiterbildungen zur Wissenschaftskommunikation angeboten. In der Regel handelt es sich dabei um Online-Workshops, die von anerkannten Trainer*innen oder Anbietern, wie etwa dem Nationalen Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik) durchgeführt werden.

Über entsprechende Angebote informiert die Stabsstelle über Ausschreibungen, diese Webseite und immer gerne auf Nachfrage.

Natürlich haben auch Studierende die Möglichkeit, bei Aktivitäten im Rahmen der Bürgeruniversität mitzumachen. Zum einen werden über das Programm „Bürgeruniversität in der Lehre“ Lehrformate gefördert, die den Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Gesellschaft in besonderer Weise ermöglichen. Auch für den „Ad-hoc Fördertopf Bürgeruniversität“ können Studierende Anträge auf den Weg bringen, wenn Sie dabei von Lehrenden der HHU unterstützt werden. Zudem können auch studentische Initiativen Veranstaltungsformate auf den Weg bringen, die Eingang ins Programm Bürgeruniversität finden (die Kriterien sind unter „Was wird ins Programm aufgenommen?“ weiter oben erläutert). Weiterführende Informationen finden Sie hier. Für konkrete Anfragen können Sie sich gerne an die Stabsstelle Bürgeruniversität wenden, um Ihre Idee zu besprechen.

Ja, die Bürgeruniversität hat einen Programmbeirat sowie einen Runden Tisch. Der Programmbeirat kommt zwei Mal im Jahr zusammen, um die Weiterentwicklung der Strategie und die Erstellung des Programmes der Bürgeruniversität zu unterstützen und zu begleiten. Dem Gremium gehören die Rektorin sowie Vertreter*innen der Stabsstellen Bürgeruniversität, Presse und Kommunikation sowie Veranstaltungen und Marketingservices an. Zudem sind das Haus der Universität, der Prorektor für Internationales und Wissenschaftskommunikation und alle fünf Fakultäten durch jeweils eine Professorin oder einen Professor im Programmbeirat vertreten.

Neben dem Programmbeirat gibt es auch einen Runden Tisch Bürgeruniversität. Der Runde Tisch dient als Diskussionsforum, indem er Empfehlungen zu Themen der Bürgeruniversität erarbeitet. Im Gremium sind Mitglieder des akademischen Mittelbaus sowie der Zentralen Universitätsverwaltung vertreten. Diese sollen gleichzeitig als Multiplikator*innen wirken, um die Aktivitäten der Bürgeruniversität in alle Bereiche der HHU zu tragen.

Verantwortlichkeit: